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Neuruppin Rheinsbergs Ex-Bürgermeister wechselt nach Neuruppin
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00:21 30.12.2018
Jan-Pieter Rau war bis Anfang 2018 Bürgermeister in Rheinsberg. Quelle: Peter Geisler/Archiv
Neuruppin

Die Neuruppiner Stadtverwaltung bekommt im nächsten Jahr weitere Verstärkung. Rheinsbergs früherer Bürgermeister Jan-Pieter Rau wird neue Aufgaben im Rathaus der Fontanestadt übernehmen. Das bestätigte Neuruppins Bürgermeister Jens-Peter Golde auf Nachfrage.

Jan-Pieter Rau hat bis Anfang 2018 die Stadtverwaltung in Rheinsberg geleitet. Acht Jahre lang war er dort hauptamtlicher Bürgermeister. Im Oktober 2017 hatte er die Stichwahl gegen seinen Herausforderer Frank-Rudi Schwochow verloren und musste das Rathaus räumen.

Rau kennt Neuruppin und die Verwaltung gut

Dass der 52-Jährige jetzt in die Stadtverwaltung nach Neuruppin wechselt, kommt für manchen vielleicht überraschend. Neu ist ihm diese Arbeit aber keinesfalls. Jan-Pieter Rau hatte vor seiner Wahl 2010 in Rheinsberg fast 20 Jahre lang im Rathaus der Fontanestadt gearbeitet. Zuletzt war er dort Personalchef und Referent des Bürgermeisters.

Jetzt wechselt er ins Hauptamt und soll dort teilweise Aufgaben übernehmen, die er auch früher schon innehatte, befristet als Vertretung für eine Mitarbeiterin, die vorübergehend ausfällt. „Aber Herr Rau übernimmt dort keine leitende Tätigkeit“, sagt Bürgermeister Jens-Peter Golde.

Die Stadt soll digitaler werden

Er macht keinen Hehl daraus, dass er sehr froh ist über diese Unterstützung. Tatsächlich kann das Hauptamt der Stadt gerade jede Hilfe gebrauchen. In den kommenden Monaten und Jahren stehen mehrere Herausforderungen an. Die vielleicht größte: Die Verwaltung soll und will digitaler werden.

Künftig werden viel mehr Dinge rein elektronisch erledigt werden, für die die Mitarbeiter bisher oft noch Akten aus Papier wälzen müssen. Zu den Herausforderungen gehört auch, dass mehr Dienstleistungen für die Bürger ins Internet verlagert werden sollen. In absehbarer Zeit soll es bei vielen Dingen nicht mehr nötig sein, dass die Neuruppiner persönlich im Rathaus erscheinen; sie könnten Unterlagen dann am eigenen Computer ausfüllen und elektronisch senden.

Alle suchen eine einheitliche Lösung

Bisher ist das nur sehr eingeschränkt möglich. Die Stadtverwaltung stellt zwar Formulare auf ihrer Internetseite zum Herunterladen bereit. Doch die müssen meist trotzdem von Hand ausgefüllt und ins Rathaus gebracht werden. Ein Problem: Wie können sich Bürger eindeutig elektronisch ausweisen?

In ganz Brandenburg arbeiten Städte derzeit gemeinsam mit dem Land ein einer gemeinsamen Lösung. Das betrifft auch der elektronische Austausch von Akten und anderen Daten zwischen den Gemeinden, dem Landkreisen, den Behörden des Landes, des Bundes und der Europäischen Union.

Dass die Digitalisierung der Stadtverwaltung in den nächsten Jahren einiges abverlangen wird, hatte die Hauptamtsleiterin Jutta Mießer in den vergangenen Wochen den Stadtverordneten mehrfach erklärt. Die hatten auf Vorschlag der CDU/FDP-Fraktion dafür sogar zusätzliches Geld beschlossen. 150 000 Euro bekommt die Verwaltung bis 2021 über das ohnehin Geplante hinaus um die Digitalisierung voranzutreiben.

Von Reyk Grunow

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