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Neuruppin Schwächen offengelegt
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Schwächen offengelegt
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21:00 03.04.2013
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NEURUPPIN

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Pein stellte in Neuruppin die Eckpunkte des Kulturkonzeptes vor. Demnach könnte für eine bessere Vermarktung künftig auf drei Schwerpunkte gesetzt werden: auf Fontane, dessen 200. Geburtstag 2019 sicher nicht allein in seiner Geburtsstadt Neuruppin gefeiert wird; auf Friedrich II., der Spuren in Neuruppin, Rheinsberg, Wustrau, Zernikow und Heiligengrabe hinterlassen hat sowie auf sogenannte preußische Orte. Dazu gehört Hakenberg. Denn die Schlacht vom 18. Juni 1675 in der Nähe des kleinen Ortes legte den Grundstein für Preußens Aufstieg zu einer europäischen Großmacht. Auch Radensleben, als Geburtsort des ersten preußischen Konservators Ferdinand von Quast, und Wustrau, dort wurde Hans Joachim von Zieten, einer der berühmtesten Reitergeneräle der preußischen Geschichte, geboren, zählen zu den preußischen Orten. „Kulturtourismus ist ein Wachstumsmarkt, durch den sich zusätzliche Besucher und Einnahmen erzielen lassen“, so Pein. Dies habe eine Umfrage belegt. Demnach genießen 78 Prozent der Touristen in der Region kulturelle Angebote – und geben im Schnitt 75,20 Euro pro Tag und Person aus.

Im Fokus vieler Besucher standen bislang meist Neuruppin, Rheinsberg und Wittstock. Doch gebe es viel mehr in der Region zu entdecken, so Pein. Dieses Potenzial soll nun erschlossen werden – durch bessere Abstimmung zwischen Kultur, Tourismus und Wirtschaft. (av)

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