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Neuruppin Das war’s vorerst am Skaterpark
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17:21 04.01.2019
Im Sommer wurde der Skaterpark aufwändig umgebaut, kurz darauf gab es aber schon erste Schäden im neuen Beton. Quelle: Reyk Grunow/Archiv
Neuruppin

Wird der Skaterpark an der Neuruppiner Heinrich-Rau-Straße in diesem Jahr weiter ausgebaut? Darauf hoffen einige Skater, die das Gelände dort regelmäßig nutzen.

In der Stadtverordnetenversammlung im Dezember hatte sie bei den Abgeordneten nachgefragt, wie es mit den weiteren Schritten auf dem Gelände aussieht. Im Sommer hatte die Stadt den Skaterpark mit erheblichen Aufwand sanieren lassen. Die alten, heruntergekommenen Geräte wurden nach etlichen Jahren und langer Diskussion endlich durch neue ersetzt.

Das hatte etwas mehr gekostet als gedacht. 150.000 Euro waren anfangs eingeplant. Letztlich ist die Rechnung rund 26.000 Euro höher ausgefallen, heißt es jetzt aus dem Bauamt der Stadt.

Probleme mit einer Stromleitung

Die zusätzlichen Kosten sind unter anderem entstanden, weil für den Bau mehr Material nötig war als anfangs berechnet. Allerdings fordert das Unternehmen, das Planung und Bau des Parks übernommen hatte, auch mehr Geld, weil es Probleme bei der Arbeit mit einem Kran gab.

Der Skaterpark liegt direkt unter einer 110-Kilovolt-Stromleitung. Wegen der Leitung habe der Kran nur eingeschränkt eingesetzt werden können. Das haben zusätzlich 3200 Euro gekostet.

2020 wäre ein Weiterbau denkbar

Den parteilosen Stadtverordneten Hartmut Pieper verwundert, dass dafür die Stadt aufkommen soll. Dass es dort eine solche Leitung gibt, war doch vorher bekannt, sagt er. Wie kann dann im Nachhinein von Zusatzkosten die Rede sein? Er lehnte es ab, diese Summe zu bezahlen. Die anderen Stadtverordneten hatten damit weniger Probleme.

Weitere Ausgaben sind aber nicht geplant, sagt Kämmerer Thomas Dumalsky. Im Haushalt für 2019 ist kein Geld eingeplant. Theoretisch könnte 2020 welches vorgesehen werden, wenn die Stadtverordneten das wollen. Doch dazu müsste einer von ihnen einen Antrag stellen. Bisher hat das keiner getan. Eine Erweiterung ist damit vorerst nicht in Sicht.

Von Reyk Grunow

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