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Neuruppin Stadt will nach Kritik an Plätzen nachbessern
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Stadt will nach Kritik an Plätzen nachbessern
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00:36 31.05.2018
Auf dem Schulplatz stellt die Stadt keine Blumenkübel auf. Quelle: Peter Geisler
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Neuruppin

Auf dem Weg zum See überquert Edelgard Heubach oft den Bernhard-Brasch-Platz – und ist regelmäßig genervt von den vielen Schlaglöchern in den Gehwegen dort. Schon für sie gerät ein Spaziergang über die unbefestigten und holprigen Wege schon mal zu einem Spießrutenlauf. Für ihren gehbehinderten Mann wird der Gang über das im Volksmund auch Paradeplatz genannte Areal zu einer richtigen Tortur. „Ich ärgere mich jedes Mal darüber“, sagt Edelgar Heubach am MAZ-Lesertelefon. Auch die Gestaltung des Platzes ist ihr ein Dorn im Auge. Fehlende Blumen und Bänke mit alten Anstrich tragen nicht dazu bei, dass diese exponierte Stelle schön aussieht, meint die Neuruppinerin. Auch in der Nähe des Springbrunnens auf dem Schulplatz fehlen aus ihrer Sicht Blumenrabatten. „Es sieht so kahl dort aus.“

Stadt will die größten Unebenheiten schnell beseitigen

Die Stadt Neuruppin gelobt Besserung. Zwar sei eine umfassende Sanierung der Wege auf dem Braschplatz nicht im diesjährigen Haushalt vorgesehen, sagt Stadtsprecherin Michaela Ott. Die Kommune werde sich aber bemühen, schnell die größten Unebenheiten zu beseitigen. Außerdem will die Verwaltung vorschlagen, dass die Wege auf dem Platz im kommenden Jahr erneuert werden. Und auch bei der Gestaltung will die Stadt nachbessern. Für Herbst ist ein Workshop mit Studenten der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg dazu geplant, der Anregungen für eine mögliche Umgestaltung der Platzmitte mit Dauerbepflanzung liefern soll. Dabei gelte aber: „Eine Wechselbepflanzung wird auf Grund immer wiederkehrender Vandalismusschäden und der knappen Finanzen nicht erfolgen“, so Ott. Dass der Schulplatz bunter wird, schließt sie aus. „Das Aufstellen von Blumenkübeln ist weder gestalterisch noch finanziell vorgesehen.“

Von Celina Aniol