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Neuruppin „Stinkenden Dosseteich zubetonieren“
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin „Stinkenden Dosseteich zubetonieren“
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18:33 17.05.2013
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WITTSTOCK

“ Zuvor hatte er in die Runde gefragt, was mit dem Gewässer passieren soll, dessen Wasserpflanzen schon die Oberfläche bedecken. Das stehende Gewässer beginne unangenehm zu riechen. „Das ist eine einzige Katastrophe, den sollte die Stadt nun zubetonieren“, treibt Bihl seine Forderung auf die Spitze.

Vorsitzender Wilfried Ulbrig stimmt ihm zu, dass der Dosseteich schlimm aussehe. „Jetzt wünschte ich mir, dass man ihn doch wieder hinter dichtem Buschwerk verstecken könnte. Das ist aber keine Lösung für das Problem“, so Ulbrig. Zwar versucht die Stadt verstärkt durch Fontänenbetrieb das stehende Gewässer in Bewegung zu versetzen und mit Sauerstoff aufzufrischen. Die Wirkung ist stets von kurzer Dauer und bremst das Pflanzenwachstum im Teich kaum.

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Ordnungsamtsleiter Holger Schönberg warnt zugleich vor Gedanken zur „Selbsthilfe“. Es seien wichtige Behörden einzubeziehen, die alle mitreden wollten. Die Stadt müsse dann nur bezahlen. Bihl hingegen meinte, der Frost im Winter hätte vielleicht bei der Problemlösung geholfen, wenn das Wasser aus dem Dosseteich abgelassen worden wäre. „Das hätte alles schön durchfrieren und ordentlich sauber gemacht werden können. Nun ist es wieder zu spät“, ärgert sich Bihl über fehlende Lösungsangebote, mit denen der Dosseteich dauerhaft verbessert werden könnte.

Waldemar Klawohn aus Eichenfelde bestätigte diesen Eindruck. Er ergänzte noch, „dass diese Situation am Dosseteich von Besuchern der Stadt noch viel schlimmer wahrgenommen wird. Wir haben uns schon eher daran gewöhnt und sehen das nicht mehr so deutlich“.

Wilfried Ulbrig lässt das Dauerproblem nun für die Hauptausschusssitzung thematisieren. (Von Gerd-Peter Diederich)

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