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Neuruppin Landesstraße L16 bei Neuruppin bleibt gesperrt
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Landesstraße L16 bei Neuruppin bleibt gesperrt
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16:56 07.10.2019
Die neue Fahrbahn am Kuhburgsberg in Richtung Norden ist noch nicht ganz fertig. Quelle: Reyk Grunow
Neuruppin

Die Bauarbeiten an der Landesstraße L16 nördlich von Neuruppin dauern länger. Die Straße in Richtung Kunsterspring und Rheinsberg bleibt am sogenannten Kuhburgsberg vorerst weiter gesperrt. Ursprünglich war vorgesehen, dass dort ab 8. Oktober wieder Autos fahren können. Doch daraus wird nichts. Stattdessen müssen sich Autofahrer in den nächsten Tagen auf eine neue Umleitung einstellen.

Der Landesstraßenbetrieb lässt seit dem Frühjahr den Abzweig der L18 von der L16 an dieser Stelle aufwändig umbauen. Zuerst wurde deshalb der Abzweig in Richtung Storbeck und Wittstock (L18) für mehrere Monate gesperrt. Sobald der neu gebaut war, ließ das Land die L16 in Richtung Norden dicht machen.

Am Kuhburgsberg wurde in den vergangenen Wochen die alte Fahrbahndecke aus Beton herausgerissen und durch eine neue aus Asphalt ersetzt.

L16 wird in Richtung Neuruppin gesperrt

Die ist inzwischen so gut wie fertig, noch fehlt aber die Verbindung zwischen der neuen Asphaltdecke an die alte aus Beton in Richtung Neuruppin.

Zurzeit ist die Straße zwischen Neuruppin und Kunsterspring voll gesperrt. Autos in Richtung Borden werden in Richtung Storbeck über Rägelin und Frankendorf umgeleitet.

Ab Freitag wird nach MAZ-Informationen die verlängerte Wittstocker Allee in Richtung Norden ganz gesperrt, auch das Abbiegen in Richtung Storbeck ist für Autos, die aus Neuruppin kommen, dann nicht mehr möglich.

Im Gegenzug ist das Abbiegen aus Richtung Norden auf die L18 dann wieder erlaubt.

Umleitung von Neuruppin über Känzlin nach Norden

Wie bisher im südlichen Teil der Kreuzung wird dann im nördlichen Bereich der Verkehr per Ampel einspurig um die Baustelle herumgeleitet.

Die Busgesellschaft ORP hat bereits alle Buslinien zwischen Neuruppin und Gühlen-Glienicke umgeplant; sie werde in den nächsten Wochen über Kränzlin und Storbeck Ausbau in Richtung Gühlen-Glienicke, Rheinsberg und Flecken Zechlin fahren.

Offenbar plant der Landesstraßenbetrieb nun doch, auch die restlichen Betonplatten der verlängerten Wittstocker Allee durch Asphalt auszutauschen. Zuletzt hieß es dazu, diese Arbeiten würden erst später erfolgen. Insgesamt sollen die Bauarbeiten des Landes an der Kreuzung nun laut Straßenverkehrsamt bis Ende November dauern.

Die neue Ortsdurchfahrt der B167 in Wulkow soll Ende Oktober oder Anfang November fertig sein. Am Montag haben die Arbeiter der Firma Strabag alles für den neuen Asphalt vorbereitet. Quelle: Reyk Grunow

Etwas früher werden die Firmen aller Voraussicht nach in Wulkow fertig. Dort baut der Landesstraßenbetrieb seit einem Jahr die Ortsdurchfahrt völlig neu. „In Wulkow liegen wir genau im Zeitplan“, sagt Robby Werdermann, der als Dezernent beim Landesbetrieb für den Straßenbau im Nordwesten Brandenburgs zuständig ist.

Ein Teil der neuen Ortsdurchfahrt wurde bereits im Sommer freigegeben. Jetzt laufen die Arbeiten im westlichen Abschnitt. Am 8. Oktober soll dort der Asphalt für die neue Fahrbahn angeliefert werden. Geplant ist, dass die Ortsdurchfahrt von Wulkow Ende Oktober oder Anfang November fertig wird, sagt Werdermann.

Von Reyk Grunow

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