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Neuruppin Tributeband Ultimate Eagles begeisterte die Fans
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Tributeband Ultimate Eagles begeisterte die Fans
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00:20 05.12.2018
Die Tributeband Ultimate Eagles begeisterte die Fans in der Kulturkirche Neuruppin Quelle: Regine Buddeke
Neuruppin

Take it easy – nimm’s leicht. Mit diesem Song eröffneten die Ultimate Eagles am Freitagabend ihr Konzert in der vollbesetzten Neuruppiner Kulturkirche. Nicht nur, weil es einer der Tophits auf dem allerersten Eagles-Album war, sondern auch, weil es eine Lebensgefühl ist.

Immerhin fanden sich die Eagles-Gründungsmitglieder 1971 im sonnigen Kalifornien zusammen, wo dieses Lebensgefühl allgegenwärtig ist. Und auch die Fans im Saal nahmen es leicht, dass da „nicht die echten“ auf der Bühne standen. Und hey – das war auch kaum zu merken: Mit jeder Faser, mit jeder Note, mit jedem Fünkchen guter Laune versprühten die sechs britischen Musiker das Lebensgefühl der Ikonen.

Take it easy, Hotel California, Take it to the limit: Die Ultimate Eagles gingen bis ans Limit und erschufen das Eagles-Universum mit jeder Note, dass jeder Fan im Saal begeistert war.

„Ein bisschen Rock’n Roll, ein bisschen Country“, so versprechen es die Musiker gleich zu Beginn. Eine Mischung, die die Eagles erfolgreich durch viele Jahrzehnte führte und oft den Namen Westcoast-Musik als Etikett bekam.

Und sie versprechen außerdem: „All eure Lieblingslieder – bevor die Nacht vorüber ist.“ Das wurde treulich durchgezogen. „Peaceful easy feeling“ und „Witchy woman“ sind allesamt Songs des ersten Albums. Aber auch die folgenden sind gut bekannt und so vertraut, dass der Saal gerne mitsingt.

Eine große Eagles-Party

„New kid in town“, „I can’t tell you why“ – da tanzen bereits viele in den Gängen. „Take it to the limit“ – klar gehen die engagierten Musiker, die vor acht Jahren in England starteten und nun weltweit touren, bis ans Limit. Das Ziel ist eine große Eagles-Party und das Konzept geht mehr als auf. Süffige Gitarrenslides verzücken, die mehrstimmigen Gesangspartien sind lassen keine Wünsche offen.

Getreu dem Eagles-Stil stehen im Rücken der Jungs mehr als ein Dutzend Gitarren bereit, die allesamt zum Einsatz kommen. Countryrock schreit nach diesem Instrument. „Der Satzgesang ist so was von astrein“, lobt Gerhard Doll begeistert. „So gute Musiker erlebt man selten“ – als Gitarrist muss er es wissen.

Die Band nähert sich mit Herzblut dem Original an

Die Ultimate Eagles geben alles auf der Bühne – ist es doch auch das letzte Konzert ihrer Deutschland-Tour, so verraten sie. „The heat is on“, singen sie – und ja, da ist viel Hitze: Auf der Bühne und im Saal auch. Es ist quasi „One of these nights“ – eine von diesen Nächten.

Zwischendurch gibt’s locker verstreute Infos zu den Idolen, etwa, dass die sich 1980 trennten, weil es zu Streit und Unstimmigkeiten zwischen den Gründungsmitgliedern Glenn Frey und Don Henley kam. Ersterer nannte es: „We made it, and it ate us.“ (Wir haben es erschaffen, und es hat uns gefressen.) Es hieß, die Eagles würden erst wieder zusammenspielen, „wenn die Hölle zufriert.“

Umso schöner, dass 14 Jahre später mit dem Song „The hell freezes over“ – welch schöne Geste – die Band wieder zusammenfand, sogar bis nach dem Tod Glenn Freys im Jahr 2016. Die Lücke füllt nun dessen Sohn. „Sag niemals nie“, schmunzelt einer der Musiker auf der Bühne und animiert den Saal einmal mehr zum Mitsingen. „Take it to the limit“, jubelt der Saal.

„Desperado“ als Zugabe

Und die Jungs gehen ans Limit – bis zuletzt. Als Zugabe kommt dann neben der Ballade „Desperado“ auch der sehnlich erwartete Meilenstein „Hotel California“ – das mit Sicherheit ein Grund dafür war, dass die Eagles immer noch zu den weltbesten 100 Bands zählen.

Von Regine Buddeke

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