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Neuruppin Freiwilliger Großeinsatz im Stadtpark
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Freiwilliger Großeinsatz im Stadtpark
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15:29 28.07.2019
Rainer Ebersold vom Neuruppiner Verschönerungsverein mäht die Wiese am Teich. Quelle: Cornelia Felsch
Neuruppin

Rainer Ebersold schiebt den Rasenmäher über die Wiese, die den Teich im Neuruppiner Stadtpark umgibt. Drei Mal im Jahr versammeln sich die Mitglieder des Verschönerungsvereins gemeinsam mit den Reservisten, um das Areal am Stadtrand in Ordnung zu halten – die Wege und die Wetterhütte zu reinigen, die Wiese zu mähen und den Bereich vor dem Wulffen-Denkmal zu pflegen.

Während Jogger am Sonnabend ihre Runden drehen und Spaziergänger ihre Hunde ausführen, schwärmen die Ehrenamtler mit ihren Gartengeräten aus.

Verschönerungsverein braucht Nachwuchs

Der Stadtpark entstand 1834 auf Initiative von Alexander von Wulffen, nach Plänen von Peter Josef Lenné. „1835 gründete der Oberst einen Verschönerungsverein, um die Bürger der Stadt bei der Pflege der Anlagen mit einzubinden“, sagt Klaus-Eberhard Lütticke, Vorsitzender des heutigen Verschönerungsvereins, der sich 2005 gründete.

Der Verschönerungsverein räumt auf – mit Unterstützung von freiwilligen Helfern. Quelle: Cornelia Felsch

Die 15 aktiven Mitglieder werden auch an diesem Tag von Anwohnern unterstützt. Die Reservisten rücken mit Motorsägen an, um Licht in das Dickicht zu bringen und Sichtachsen wieder nachvollziehbar zu machen. Dennoch können die wenigen Aktiven nur das Nötigste in dem großen Gelände schaffen; wie so oft fehlt es auch hier an jungen Nachwuchshelfern.

Verschmutzter Teich bietet traurigen Anblick

Der Neuruppiner Edgar Müller beobachtet das Geschehen. Er fährt jeden morgen mit seinem Rad durch den Park und ärgert sich über den Unrat, den Schmutzfinken dort hinterlassen, aber auch über den Teich, der keinen schönen Anblick bietet. „Der Teich war früher eine Pracht“, sagt der 89-Jährige.

„Die Goldfische schillerten in allen Farben.“ Fische gibt es dort schon lange nicht mehr, der verschmutzte Teich ist mit einer dicken Schicht Entengrütze bedeckt. Der Neuruppiner und die Mitglieder des Verschönerungsvereins können nicht verstehen, dass gerade im Fontanejahr den Touristen ein derart betrüblicher Anblick geboten wird.

Von Cornelia Felsch

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