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Neuruppin Max Golde aus Neuruppin: „Wir müssen alle Rücksicht zeigen“
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin

Vor der Bundestagswahl 2021: Was bewegt Sie, Max Golde aus Neuruppin?

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14:25 09.09.2021
Max Golde, Hotelier aus Neuruppin.
Max Golde, Hotelier aus Neuruppin. Quelle: MAZ/privat
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Potsdam

Am 26. September ist Bundestagswahl. Die MAZ fragt Brandenburgerinnen und Brandenburger, was sie umtreibt. Heute: Max Golde (35) aus Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin).

Wo sind Sie gerade – und was sehen Sie, wenn Sie aus dem Fenster gucken?

Ich bin gerade auf der Arbeit und wenn ich aus dem Fenster schaue, sehe ich den Mondschein auf dem Ruppiner See.

Müll macht keinen guten Eindruck auf Touristen

Beschreiben Sie uns doch mal einen typischen Tag aus Ihrem Leben.

Um 9.30 Uhr stehe ich auf und um 10 Uhr bin ich im Hotel. Dort gibt es als erste Amtshandlung erstmal einen Kaffee. Dann checke ich die E-Mails und gehe den Ablauf für den jeweiligen Tag durch. Von 12 bis 22 Uhr verwöhne ich unsere Gäste. Nach Feierabend freue ich mich auf meine Couch und eine gute Serie oder treffe mich mit Freunden auf ein kleines Alsterwasser.

Sie wohnen in Neuruppin – was gefällt Ihnen dort, was nicht?

Ich liebe Neuruppin. Besonders die Seepromenade und Spaziergänge durch den Stadtpark. Was mich stört ist, dass viele Menschen ihren Müll einfach überall liegen lassen, obwohl überall Mülleimer stehen. Das macht keinen guten Eindruck auf unsere Touristen.

Was regt Sie zurzeit am meisten auf und warum?

Ich denke, da geht es mir so vielen Menschen: Corona nervt mich nur noch. Allein den Gedanken daran, dass das zu unserem zukünftigen Leben einfach dazugehören wird, finde ich nicht schön. Aber wie sagt man so schön: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Vielleicht hat das bald alles ein Ende.

Engagement für die Heimat

Was müsste passieren, damit es besser wird?

Wir müssen alle Rücksicht zeigen und uns alle, so gut es geht, an die Regeln halten. Nur dann kann es hoffentlich bald besser werden und wir können alle wieder in strahlende Gesichter schauen. Und nicht nur auf Mundnasenmaske.

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Was hat Ihnen zuletzt Freude bereitet?

Ich war am Wochenende bei einer Hochzeit von Freunden und wir haben die ganze Nacht lang getanzt. Das habe ich sehr vermisst. Es hat so gut getan zu lauter Musik zu tanzen bis einem die Beine wehtun.

Wären Sie bereit, sich politisch zu engagieren und wofür?

Ja, wäre ich. Ich würde mich für meine schöne Heimat engagieren, also eher in der Kommunalpolitik als auf Landes- oder Bundesebene.

Wenn Sie Bundeskanzler oder Bundeskanzlerin wären – was wäre Ihre erste Amtshandlung?

Wenn ich Bundeskanzler wäre, dann würde ich alles dafür geben, den Fachkräftemangel zu bekämpfen. Ob in den Handwerksbetrieben, der Gastronomie oder in der Pflege: Überall werden händeringend Mitarbeiter gebraucht. Um dem entgegenzuwirken braucht es eine gute Mischung bei der Work-Life-Balance. Dazu zählt nicht nur mehr Lohn, sondern auch gute Arbeitszeiten und genug Freizeit zur Erholung.

Und was bewegt Sie, liebe Leserinnen und Leser? Wenn Sie mitmachen wollen, schicken Sie uns eine Mail an wasbewegtsie@maz-online.de

Von MAZonline