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Neuruppin Wasserflitzer mit 90 PS
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Wasserflitzer mit 90 PS
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16:44 11.03.2018
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ALT RUPPIN

. Gut, dass es sich um ein Rettungsboot handelt. Fünf Meter lang, ein ordentlicher Motor hinten dran und auf Hochglanz poliert wurde es gestern an die Feuerwehrleute im Neuruppiner Ortsteil übergeben. Dazu gab es ein neues Schlauchboot und eine ebenso neue Ölsperre. Das alles braucht die Alt Ruppiner Wehr, weil sie seit 1992 den vierten Löschzug für technische Hilfeleistung und Gefahrgut betreut. Während Schlauchboot und Ölsperre vorerst an Land bleiben, geht es für das Rettungsboot viel eher aufs Wasser.

Das neue Gefährt löst das 20 Jahre alte schwarze Schlauchboot ab, womit die Kameraden bisher bei Einsätzen auf dem Ruppiner See unterwegs waren. „Unser Aufgabengebiet bleibt auch mit dem neuen Boot das gleiche, aber wir können mehr“, sagt Einheitsführer Carsten Schulz. Vor allem der Transport von Materialien wird durch das neue Rettungsboot erleichtert. „Wir können jetzt viel mehr Material transportieren“, sagt er.

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Über die materielle Verstärkung für die Alt Ruppiner Wehr freut sich auch Ortsvorsteherin Heidemarie Ahlers, die spontan die Bootstaufe übernahm. Gemeinsam mit Carsten Schulz, der für die obligatorische Sektdusche zuständig war, lüftete sie das Geheimnis um den Namen und enthüllte den Schriftzug „Rudi Schulze“, der am Steuerstand des Bootes angebracht ist.

Rudi Schulze hat 56 Dienstjahre in der Alt Ruppiner Feuerwehr absolviert, hat das Gerätehaus mit aufgebaut und wurde für seine Fachkenntnisse geschätzt“, erklärt Carsten Schulz die Namenswahl der Kameraden. Bereits im Jahr 1998 starb der langjährige stellvertretende Einheitsführer. Mit dem Boot haben die Kameraden ihm nun ein Denkmal gesetzt.

Schon heute wollen die Brandschützer damit die ersten Runden auf dem Ruppiner See drehen. Mit bis zu 52 Stundenkilometern kann das Boot übers Wasser fegen – weit schneller also, als offiziell erlaubt. „Lasst euch bloß nicht von der Wasserschutzpolizei erwischen“, lautete deshalb der Rat, den Bürgemeister Jens-Peter Golde den Kameraden gestern mit einem Augenzwinkern auf den Weg gab. (Von Stephanie Philipp)

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