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Neuruppin Brandenburg hat jetzt auch eine Seenplatte
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Brandenburg hat jetzt auch eine Seenplatte
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00:22 04.02.2019
Wassertourismus steht bei vielen Urlaubern hoch im Kurs. Das sieht man auch an der Schleuse Diemitz. Quelle: Peter Geisler
Neuruppin

Jetzt hat auch Brandenburg eine Seenplatte. Denn die Wassertourismus-Initiative Nordbrandenburg (Win) wirbt ab sofort unter dem Titel „Brandenburgische Seenplatte“ um Touristen. „Das ist eine Riesenchance“, sagt Peter Krause, der Chef des Tourismusverbandes Ruppiner Seenland. „Man muss den Mut haben, den Wassertourismus als Ganzes zu vermarkten.“ Dann könne die Region zwischen Havel und Rhin sowohl national als auch international besser vermarktet werden, ähnlich wie die Mecklenburger Seenplatte, so Krause.

Zur Win gehören die drei Kreise Ostprignitz-Ruppin, Oberhavel und Barnim sowie sieben Kommunen, darunter sind neben Eberswalde und Oranienburg auch Neuruppin sowie die Gemeinde Fehrbellin.

Die Marke Ruppiner Seenland soll weiter bestehen

Krause geht davon aus, dass sich die Region mit dem Kunstbegriff „Brandenburgische Seenplatte“ gut vermarkten lassen und noch mehr Touristen anziehen wird. „Wir müssen die Kräfte bündeln, um für so ein Wassertourismusgebiet richtig werben zu können.“ Gleichwohl solle die Marke Ruppiner Seenland, die sich etabliert habe, weiter bestehen, so der Tourismusexperte.

Zwar werden die Übernachtungszahlen auf Haus- und Charterbooten von der Statistik nicht erfasst. Gleichwohl geht Krause davon aus, dass es allein im Bereich des Ruppiner Seenlandes im vergangenen Jahr etwa 250.000 Übernachtungen gegeben hat.

Fürstenberg und Zehdenick als Startpunkt für Charterboote

Die großen Verleiher von Charterbooten in der Region haben ihren Sitz in Fürstenberg und Zehdenick an der Havel. „Dort werden die großen Zahlen gemacht“, so Krause. Demnach starten viele Urlauber ihre Urlaubsreise dort und fahren weiter in Richtung Ruppiner Gewässer oder Mecklenburg-Vorpommern. Wohl auch deshalb gehört der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte bereits seit Jahren als ständiger Gast zur Win-Initiative – schließlich ist es vielen Touristen egal, ob in welchem Bundesland sie sich gerade befinden.

Die Attraktivität des Wassertourismus schlägt sich auch an den Schleusen nieder. Die bundesweit meisten Schleusungen hatte 2018 die Schleuse Diemitz an der Müritz-Havel-Wasserstraße – mit mehr als 40.000 geschleusten Booten. Die Schleuse Wolfsbruch landete auf Platz drei mit mehr als 30.000 Booten.

Von Andreas Vogel

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