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Neuruppin Wo versteckt der weise Mann ein Ei?
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01:07 30.03.2018
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Toll, nicht?

Zumindest etwas Restschnee dürfte uns erhalten bleiben. Und das eröffnet doch mal ganz neue Möglichkeiten für die Eiersuche. Mein Favorit: Nicht bemalte weiße Eier in die weiße Pracht stecken und suchen lassen. Dann haben Sie morgen vor den Kindern ein paar Stunden Ruhe und können gemütlich Kaffee trinken.

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Allerdings sind weiße Hühnereier inzwischen gar nicht mehr so leicht zu kriegen. Man könnte auch ausgeblasene Eier mit Wasser füllen, über Nacht draußen liegen lassen und die Schale entfernen – Voila, das Eis-Ei ist geboren und im Gartenteich nur schwer zu finden. Oder man formt gleich Schnee-Eier. MAZ-Tipp: Vorgehen wie beim Schneeball, nur oval formen, und dann ab in die weiße Wiese. Wo versteckt der weise Mann ein Blatt? Eben, im Wald.

Auf einer Karikatur in der MAZ unterhielten sich vor ein paar Jahren zwei Nachbarn am Gartenzaun: „Ihre Kinder suchen aber lange!“ – „Ja, wir haben dies Jahr auch gar nichts versteckt.“ So was muss nicht sein – Schnee sei Dank. Gut für die Zähne und gegen Dickleibigkeit sind diese Schnee-Eier auch – und enorm kostendämpfend für die Haushaltskasse. Diese Kolumne wurde deshalb gefördert vom Bundesministerium für Gesundheit und – ne, Quatsch! Für so was haben die kein Geld. Leider.

Wie man die Schnee-Eier noch österlich einfärben könnte, darauf wollen wir an dieser Stelle nicht weiter eingehen. Es geht aber auch mit Kirschsaft oder mit Tinte.

Danach können Sie die bucklige Verwandtschaft mal so richtig einseifen (ist ja nur Osterwasser, leider gefroren), eine Schnee-Eierschlacht mit den Nachbarn austragen, oder die ganze Familie baut zusammen noch einen Schneehasen.

Die schönsten Bilder schicken Sie bitte an Frau Holle. Wenn die das sieht, schmilzt sie bestimmt dahin. Und vergisst darüber vielleicht ausnahmsweise mal das Bettenschütteln. Christian Kranz

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