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Neuruppin Straße nach Rheinsberg in den Sommerferien gesperrt
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Straße nach Rheinsberg in den Sommerferien gesperrt
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17:01 29.05.2019
Die Bauarbeiten am Abzweig nach Storbeck haben begonnen. Zunächst wird neben der Straße gearbeitet, ab Ende Juni ist die Fahrbahn Richtung Kunsterspring aber gesperrt. Quelle: Reyk Grunow
Neuruppin

Die geplante Sperrung der Straße zwischen Neuruppin und Kunsterspring sorgt weiter für Verunsicherung. Gühlen-Glienickes Ortsvorsteher Michael Peter (CDU) sorgt sich nach wie vor um die Sicherheit in seinem Ort, wenn die Straße ab 24. Juni dicht ist.

Anders als zuletzt versprochen, ist offenbar weiter unklar, ob und wie Feuerwehr und Rettungsdienst im Notfall die Baustelle passieren können.

Der Landesbetrieb Straßenwesen lässt den Abzweig der Landstraße nach Storbeck am Kuhburgsberg nördlich von Neuruppin umbauen. Die Fahrbahn soll verbreitert werden, um Platz für eine Linksabbiegerspur zu schaffen. Die soll mehr Sicherheit bringen. Derzeit gilt den Abzweig von der verlängerten Wittstocker Allee als Unfallschwerpunkt.

Die alten Betonplatten werden entfernt

Mit dem Beginn der Sommerferien soll die Straße vom Abzweig nach Storbeck in Richtung Kunsterspring und Rheinsberg für alle Fahrzeuge gesperrt werden. Das sei nötig, weil dann die alten Betonplatten herausgerissen werden, die dort bisher den Fahrbahnbelag bilden, sagt Frank Schmidt vom Landesstraßenbetrieb.

Die gute Nachricht: Die Bauarbeiten sollen doch nicht acht Monate dauern, wie die MAZ noch zunächst berichtet hatte. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis 18. Oktober abgeschlossen sein, teilt Cornelia Mitschka vom Landesbetrieb inzwischen mit.

So lange werde die Sperrung der Straße aber nicht dauern, versichert Frank Schmidt. Geplant sei die höchstens bis zum Ende der Sommerferien. Das wäre etwa sechs Wochen vom 24. Juni bis Anfang August.

Lösung für die Feuerwehr ist noch unsicher

Noch stehen aber nicht alle Details fest. Unklar ist weiterhin, welchen Weg Feuerwehr und Rettungsdienst während der Sommerferien nehmen müssen. Auf der geplanten Umleitungsstrecke über Rägelin und Frankendorf würden sie viel Zeit verlieren, fürchtet Michael Peter, der selbst Feuerwehrmann ist.

Neuruppins Bürgermeister Jens-Peter Golde hatte zuletzt zugesagt, dass sich eine Lösung findet. Einzelheiten kennt er bisher aber auch nicht. Neuere Informationen habe die Stadt vom Land bisher nicht bekommen, sagt Golde.

Gesperrt heißt gesperrt

Auch der Landesbetrieb sucht noch nach einem Weg. „Vollsperrung heißt eigentlich Vollsperrung“, sagt Frank Schmidt. Wie soll die Feuerwehr über die Baustelle fahren, wenn der Fahrbahnbelag herausgerissen wird? Platz für eine Behelfsstraße gibt es dort kaum. Man versuche weiter, eine Lösung zu finden, sagt Schmidt.

Ortsvorsteher Peter kann das Dilemma des Landesbetriebs nachvollziehen. Gebaut werden müsse nun mal, sagt er: „Es ist schon gut, dass er die Baumaßnahme in die Sommerferien gelegt hat.“ Da seien weniger Busse und Autos unterwegs als sonst.

Aber Peter besteht darauf: Es müsse gesichert sein, dass im Notfall Retter schnell nach Gühlen-Glienicke, Kunsterspring oder Binenwalde kommen. Die Feuerwehreinheit in seinem Dorf schafft das allein nicht.

Von Reyk Grunow

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