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Neustadt Alte und neue Einwohner reichen sich die Hand
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00:24 25.10.2018
Manuela Matz-Kubik (r.) lud in Dreetz zu einem ersten Treffen von Alteingesessenen und Zugezogenen ein. Quelle: Bianca Kubik
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Dreetz

Zu einem „Kennenlernentreffen der zugezogenen und schon immer da gewesenen Dreetzer“ hatte die Sozialarbeiterin Manuela Matz-Kubik eingeladen. Und tatsächlich folgten ihrem Ruf in den Baumlehrgarten „Arboretum Lüttgen Dreetz“ am Sonnabend Dutzende Bewohner. Sie kamen auch aus anliegenden Ortsteilen.

Manuela Matz-Kubik führte die Gäste an einem Leitfaden durch den Nachmittag. An der ersten dieser sieben Stationen stellte sie sich selbst und ihre freie Sozialarbeit vor.

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Es wurden viele Ideen gesammelt, wie es gemeinsam noch besser weitergeht im Dorf. Quelle: Bianca Kubik

Schon in ihrer Einladung für den Nachmittag hieß es: „In den letzten Jahren ist ja viel passiert in Dreetz. Die Menschen im Dorf erzählten mir, dass Häuser gebaut und umgestaltet wurden. Oder: ,Zugezogen sind viele, ich kenne kaum noch jemanden.’ Und es gab Aussagen wie ,Ich bin ganz neu hier, an wen wende ich mich denn, wenn...’, oder es hieß, ,Ich hätte Lust, mal abends oder am Wochenende etwas zu unternehmen. Was kann man denn hier machen?’“

Für den strukturierten Ideenaustausch wurde an der Station 2 mit der Frage eingestiegen: „Was ist los in Dreetz?“ Der Vorstellung der Gemeinde, ihrer Vereinslandschaft und der Kirche folgte ein Ideen-Pool mit Wünschen für 2019 als Station 3.

Nachdem die Bürger ihre Ideen niederschreiben und darüber ins Gespräch kommen konnten, galt es an der Station 4, auch mal „Dampf“ abzulassen. Es konnte also gemeckert werden, auch anonym per Zettel, der in eine Box geworfen wurde.

Es bestand reges Interesse an dieser Aktion. Quelle: Bianca Kubik

Die Station 5 namens „Ich bin wer“ bestand aus einem gemalten Menschen, wobei sein Kopf ein Spiegel war. „Hier siehst du einen aktiven Dreetzer“, stand daneben.

Es folgte eine Fragebogenaktion. Diesen Zettel werden laut Manuela Matz-Kubik alle Dreetzer noch einmal zeitnah in ihrem Briefkasten finden.

Als siebente und letzte Station gab es für Gespräche und näheres Kennenlernen Kuchen vom Lehmbackofen und Bratwurst vom „Wildgrill Seidel“. Schließlich war ohnehin Backtag im Arboretum.

Bei einem einmaligen Austausch soll es nicht bleiben. Weitere Treffen sind das Ziel. Quelle: Bianca Kubik

„Wir kennen uns jetzt, es kann losgehen“, sagte Manuela Matz-Kubik im Nachgang zu diesem ersten Treffen und meint damit die vielen zusammengetragenen Ideen. Sie empfand die Vorstellungsrunde als eine gelungene Sache, „um den Zugezogenen mal Hallo zu sagen“. Auch die Vereine konnten sich vorstellen. Und es sei klar, dass es ein Wiedersehen in solcher Runde geben wird. „Das ist ja auch alles noch ausbaubar.“

Von Matthias Anke

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