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Neustadt Bunte Drachen am Himmel über den Gestüten
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neustadt Bunte Drachen am Himmel über den Gestüten
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13:10 22.10.2018
Beim Drachenfest in Neustadt wurde gerannt und gerannt. Quelle: Ronny Leßmann
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Neustadt

Prinzessinnen, Schmetterlinge, Möwen, grüne Frösche und Bienchen zierten am Samstagnachmittag den Himmel über dem Brandenburgischen Haupt- und Landgestüt in Neustadt.

Der bunte Himmel über war von weit her schon zu sehen und lockte regelrecht Besuchermassen zum diesjährigen Drachenfest der Kita Spiegelberg. Und Petrus lieferte für die fantasievollen Fluggeräte fast perfekte Bedingungen. Dabei hatte es kurz zuvor noch schlecht ausgesehen. Bedrohlich schwebten große Gewitterwolken über der Wiese.

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Die Erwachsenen halfen natürlich mit, wo sie konnten. Quelle: Ronny Leßmann

Zahlreiche Drachenfans jeden Alters waren gekommen, um selbst einen Drachen steigen zu lassen oder sich das bunte Treiben einfach nur anzuschauen. Die Atmosphäre glich einem Familientreffen. Viele Eltern und Großeltern folgten der Einladung und kamen mit ihren Kindern und Enkeln.

Seit einer Woche fieberten die Kinder der Kita Spiegelberg auf diesen Tag hin. Viele von ihnen bauten in der letzten Woche extra für diesen Tag in der Kita Spiegelberg mit Kita-Leiterin Sigrid Nau und Praktikant Nils Bohnensack Drachen. Bei dem, was da so alles am Himmel flog, waren der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Vom winzigen, nur wenige Cent teuren Papierdrachen bis zum mehrere Meter großen Ungetüm war alles vertreten. Glück hatte, wer auf kleine und leichte Modelle setzte. Die kamen mit etwas Geduld und Laufarbeit in die Höhe und blieben mit viel Schnur in windigeren Luftschichten.

Einer der kleinen Drachenpiloten beim Drachenfest in Neustadt Quelle: Ronny Leßmann

Viele andere Drachenfans aber hatten mit hartnäckiger Flaute zu kämpfen. Vor allem die größeren, schweren Fluggeräte mussten größtenteils am Boden bleiben.

Vor allem Familien zog es am Samstag auf die Wiese, so zum Beispiel auch denn vierjährigen Elias, der mit seinem Bruder und mit seiner Mama da war. Je mehr Schnur er gab, desto länger blieb sein Drachen in der Luft. Elias rannte und rannte und rannte auch noch weiter, als Mama ihm zurief, er könne nun stehenbleiben. Für die Kinder gab es am späten Nachmittag dann noch eine Siegerehrung. „Weil alle Kinder mit ihren Drachen heute Sieger sind, bekommen alle einen Preis“, sagte Kita-Leiterin Sigrid Nau.

Von Ronny Leßmann