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Neustadt Pferdezucht hautnah beim nächsten MAZ-Betriebsausflug
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neustadt Pferdezucht hautnah beim nächsten MAZ-Betriebsausflug
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12:38 11.04.2019
Die Stuten und ihre Fohlen sind ein Thema bei den Führungen, die das Neustädter Haupt- und Landgestüt regelmäßig veranstaltet.
Die Stuten und ihre Fohlen sind ein Thema bei den Führungen, die das Neustädter Haupt- und Landgestüt regelmäßig veranstaltet. Quelle: Haupt- und Landgestüt Neustadt
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Neustadt

Das „Sanssouci der Pferde“ ist Ziel des nächsten MAZ-Betriebsausflugs innerhalb der gleichnamigen Reihe der MAZ und der Regionalentwicklungsgesellschaft Nordwest Brandenburg (REG). Dann bekommen 15 MAZ-Leser einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen der international gefragten Zucht aus Brandenburg: im Landesgestüt in Neustadt.

Die Plätze sind begrenzt

Liebe Leser, lassen Sie sich diese Gelegenheit nicht entgehen: Bewerben Sie sich gleich für diesen exklusiven Betriebsrundgang! Denn die Plätze sind begrenzt.

Der „Betriebsausflug“ startet am Mittwoch, 24. April, um 14 Uhr. Los geht es mit einer Unternehmenspräsentation und einer Führung samt Stallrundgang. Anschließend ist eine Kremserfahrt über das Gestütsareal vorgesehen.

Auch eine Kremserfahrt ist inklusive. Quelle: Alexander Beckmann

Bewerben Sie sich dafür per E-Mail an kundencenter.neuruppin@maz-online.de oder ab Montag, 15. April, um 9 Uhr per Telefon unter 03391/ 45 75 40.

„Das wird natürlich ein viel intensiverer Blick hinter die Kulissen, als wir das unseren Besuchern sonst anbieten können“, erklärt der Gestüte-Sprecher Jörg Menge mit Blick auf die eigentlich üblichen Führungen.

Von der Besamungsstation bis zur Kinderstube der Fohlen

So reicht der Rundgang für die MAZ-Leser nicht nur von der Besamungsstation bis zur Kinderstube der Fohlen. Und die Gäste können auch nicht nur die Eltern der aktuell wieder neuen jungen Vierbeiner kennenlernen, sondern es gibt als ganz besonderen Höhepunkt obendrauf eine kommentierte Präsentation „ausgewählter Hengste unterm Sattel“.

DIE EU-Besamungsstation des Haupt- und Landgestütes Neustadt. Quelle: Alexander Beckmann

Die Kremserfahrt wird dabei einen Eindruck vermitteln, wie weitläufig die Gestüte sind. Die Anlage besteht aus den beiden Teilen Hauptgestüt mit der Stutenstation und mit dem historischen Landstallmeisterhaus, das sich nahe der Dosse erstreckt, sowie dem Landgestüt an der Havelberger Straße, wo die Hengste ihr Zuhause haben.

Das Sanssouci der Pferde

Dass dieses Areal als ein „Sanssouci der Pferde“ berühmt wurde, kommt nicht von ungefähr: Gegründet im ausgehenden 18. Jahrhundert, sind bis heute imposante Bauwerke erhalten, allen voran das schlossartige Landstallmeisterhaus.

Das schlossartige Gebäude der Neustädter Landgestüte. Quelle: Matthias Anke

Zahlreiche Sanierungen haben die Gestüte in den vergangen Jahren bereits hinter sich gebracht. Die nächsten großen Aufgaben stehen nun im Landgestüt an.

Wobei es sich bei dem der landläufig als „Neustädter Gestüte“ bezeichneten Betrieb richtigerweise um die Stiftung Brandenburgisches Haupt- und Landgestüt handelt. Diese Stiftung öffentlichen Rechts existiert seit dem Jahr 2001 als Schutz vor einer sonst möglichen Privatisierung.

85 Beschäftigte, darunter 19 Lehrlinge – Pferdewirt und Reitausbildung

Aktuell hat die Stiftung 85 Beschäftigte, darunter 19 Lehrlinge. Es gibt Pferdewirte in der Zucht und Haltung sowie Bereiter. Hinzu kommen Handwerker und kaufmännische Berufe in der Verwaltung.

Olaf Michaelis bei der Arbeit in der Besamungsstation des Haupt- und Landgestütes Neustadt. Quelle: Alexander Beckmann

Neben der Ausbildung zum Pferdewirt gibt es auch die Klassische Reitausbildung. Das Projekt „Reiten in der Schule“ in Kooperation mit der Neustädter Homburg-Schule ist bundesweit einzigartig.

Info: Interessenten können sich anmelden per E-Mail unter kundencenter.neuruppin@maz-online.de oder telefonisch im MAZ-Kundencenter unter 03391/45 75 40. Die Gewinner werden am Sonnabend, 20. April, in der MAZ bekanntgegeben. Anrufe sind ab Montag, 15. April, um 9 Uhr, möglich. Gibt es mehr Bewerber als Plätze, dann entscheidet das Los.

Von Matthias Anke