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Neustadt Feuerwache hat keinen Dachschaden mehr
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neustadt Feuerwache hat keinen Dachschaden mehr
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08:59 24.12.2019
Am 17. Dezember  war der Großteil der Dacharbeiten erledigt. Rund um die Baustelle werden die Verkehrseinschränkungen nach und nach aufgehoben. Quelle: Wolfgang Hörmann
Wusterhausen

Die Gemeindeverwaltung Wusterhausen und alle beteiligten Unternehmen haben vor Jahresultimo ein wichtiges Ziel erreicht. Am 17. Dezember, exakt zwei Monate nach dem Brand des Wusterhausener Feuerwehr-Gerätehauses, hatte das Gebäude wieder ein festes Dach.

Der Dachstuhl des Gebäudes stand lichterloh in Flammen. Quelle: Julia Redepenning

Zu jenem Zeitpunkt waren Handwerker der einheimischen Firma Hoch-, Tief- und Kulturbau (HTK) noch dabei die Giebel aufzumauern. Das vorläufige Fazit fällt positiv aus. Nach einer exakten Koordinierung der Abläufe auf der Baustelle und „begünstigt vom Wetter gingen die Arbeiten sehr gut voran“.

Tore können wieder elektrisch betrieben werden

So schätzt es auch Bürgermeister Philipp Schulz mit Blick auf die 51. und 52. Kalenderwoche ein. „Die Arbeiten am Dach sind nahezu abgeschlossen und werden nach Aufbau der Giebelmauerwerke vollendet. Ebenfalls erfolgt die Neuinstallation der Elektrik im Haus, sodass die Tore der Fahrzeughalle wieder elektrisch betrieben werden können“, so Schulz.

Parallel dazu laufen derzeit die Trocknungsarbeiten im Gebäude. Lösch- und Niederschlagswasser haben hier für Feuchtigkeitsschäden gesorgt, deren Beseitigung noch andauert. Der Baufortschritt ist auch am Umfeld der Gerätehalle erkennbar.

So sah die Feuerwache in Wusterhausen nach dem Brand aus. Quelle: Matthias Anke

So konnte die Sperrung der Schulstraße aufgehoben werden. Die Ostprignitz-Ruppiner Personennahverkehrsgesellschaft kündigte an, die Behelfsbushaltestelle vor der Domstraße 35 wieder aufgeben zu können. Für den Schulbusverkehr gelten nach den Weihnachtsferien ab dem 6. Januar wieder die üblichen Haltestellen.

Dennoch ist beim Einfahren in die Schulstraße aus Richtung Kyritzer Straße Vorsicht geboten, da Gerüst und Bauzaun weiterhin Einschränkungen mit sich bringen.

Ursache für den Brand war ein technischer Defekt

Im Feuerwehrgerätehaus war aufgrund eines technischen Defektes am 17. Oktober ein Brand ausgebrochen, der den Dachstuhl komplett vernichtet hatte.

Dass nicht das gesamte Depot ein Raub der Flammen wurde und die untere Etage noch weiter genutzt werden konnte, war Polizisten zu verdanken, die auf ihrer nächtlichen Streifenfahrt durch Wusterhausen gegen 1.48 Uhr das Feuer bemerkt hatten. So konnten auch noch alle fünf Fahrzeuge der Wusterhausener Wehr rechtzeitig aus dem Gebäude geholt werden.

Von Wolfgang Hörmann

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