Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Neustadt Minister bestaunt Forstlehrgarten
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neustadt Minister bestaunt Forstlehrgarten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:29 12.05.2018
Finanzminister Christian Görke (2.v.l.) im Gespräch mit dem Leiter der Oberförsterei Peter Jork (l.) und Mitarbeitern. Quelle: Alexander Beckmann
Neustadt

Für Brandenburgs Finanzminister Christian Görke (Die Linke) war es am Mittwoch ebenso eine Premiere wie für die Mitarbeiter der Oberförsterei Neustadt. Auf Empfehlung seiner Parteikollegin und Bundestagsabgeordneten Kirsten Tackmann aus Tornow besuchte Görke den Neustädter Forstlehrgarten. „Ich bin das erste Mal hier und das auch nur, weil Frau Tackmann so geschwärmt hat“, sagte der Minister. „Ich muss zugeben: Es war eine gute Entscheidung.“

Forsteleute engagieren sich seit 20 Jahren

Der Leiter der Oberförsterei Peter Jork nutzte das, um die idyllische Anlage mitten in der Stadt vorzustellen. Gemeinsam mit seinen Mitarbeitern hat er den einstigen Hausgarten des Forsthauses in den letzten 20 Jahren zu einer naturnahen Parkanlage umgestaltet, in der es für Besucher allen Alters sehr viel zu entdecken und zu lernen gibt.

Christian Görke schloss sich da nicht aus und bekannte, dass er beispielsweise mit der Bestimmung von Baumarten durchaus überfordert sei. Gastgeber Peter Jork sah darüber hinweg: „Ich tröste Sie, Herr Görke. Das konnte der Forstminister auch nicht.“

Mitarbeiter von Reformplänen beunruhigt

Mit großem Engagement warb Peter Jork für die Einrichtung und das forstpädagogische Angebot der Oberförsterei. Neben dem Lehrgarten betreuen die Mitarbeiter Schularbeitsgemeinschaften für rund 60 Kinder, begleiten den Fachunterricht, halten engen Kontakt zu Kitas in weitem Umkreis.

„Das, was wir hier machen, ist nicht aus der Hüfte geschossen“, betonte Jork. „Das ist gewachsen. Wir leisten einen Beitrag für nachhaltige Bildung.“

Der Minister kam ihm dabei gerade recht: Schließlich steht die nächste Strukturreform der Forstverwaltung im Land an. Statt der bisher 35 Waldpädagogen sieht sie nur noch vier vor. Das bereitet den Neustädtern ernsthaft Sorgen. Die Mitarbeiter sind beunruhigt.

Minister verspricht Einsatz für Waldpädagogik

Christian Görke gab sich alle Mühe zu beschwichtigen. „Was wir schaffen werden, ist eine Struktur, die lange überfällig ist.“ Entlassungen seien ausgeschlossen. Landeseinrichtungen müssten erhalten bleiben. Und außerdem sei die Bildung eine der wichtigsten Aufgaben der Gegenwart. „Wir werden einen Teufel tun, diese Ressourcen hier, dieses Wissen nicht zu nutzen. Dazu ist das hier viel zu wertvoll“, sagte er mit Blick auf den Forstlehrgarten.

Kein Mitarbeiter müsse befürchten, verdrängt zu werden, so der Minister. Gerade im Forstbereich gebe es ja Stellenreserven. „Warum sollten wir die nicht verstärkt gerade für die Waldpädagogik nutzen?“ Die Betroffenen sollten sich nicht verrückt machen lassen: „Die Waldpädagogik wird personell abgesichert. Punkt“, versprach Görke.

Von Alexander Beckmann

Kathrin Bartzsch arbeitet als Heilpraktikerin und hat in Kampehl eine Praxis. Als die ehemalige Balletttänzerin eröffnete, war sie ein völliger Exot auf dem Lande. Doch ihre Methoden überzeugen und helfen sogar gegen Heuschnupfen.

08.05.2018

In einer Rechtskurve kam der 23-jährige Opel-Fahrer bei Neustadt von der Fahrbahn ab und rammte einen Baum. Er hatte eine Menge Alkohol im Blut.

08.05.2018
Kyritz Bauernmarkt Kampehl Blumen waren der Renner

Pflanzen und Blumen waren der Renner auf dem Bauernmarkt in Kampehl. Kaum ein Besucher ging ohne eine Tüte vom Platz.

08.05.2018