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Neustadt Haltestellenblech und Schilderflut
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17:19 03.02.2020
Die Haltestelle in der Dreetzer Waldsiedlung bekommt neue Wände. Quelle: Alexander Beckmann
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Dreetz

Lange stand sie sozusagen nackt im Wind. Jetzt ist für die Bushaltestelle in der Dreetzer Waldsiedlung eine Reparatur in Aussicht. In der vergangenen Woche informierte Daniel Bloch vom Bauamt der Neustädter Amtsverwaltung die Gemeindevertretung darüber.

Demnach werde man auf einen Ersatz der bisher verwendeten Glasscheiben verzichten und stattdessen auf Blech zurückgreifen – in welcher Form ist noch nicht ganz entschieden.

Nicht deutlich billiger als Glas

Dem Bauamt liegen mehrere Kostenangebote von Firmen vor: vom Stahlblech über Aluminium bis hin zu Edelstahl. Bürgermeister Bernd Schindler will die Varianten prüfen, damit eine Entscheidung gefällt werden kann. Fest stehe, dass das Blech nur unwesentlich preiswerter als Glas wird. Allerdings hofft man in Dreetz auf bessere Haltbarkeit.

Einen Schritt weiter ist die Einrichtung eines Tempo-30-Bereichs in der Bartschendorfer Straße in Lüttgendreetz. Derzeit gilt dort noch ein 60er-Limit. Laut Daniel Bloch liegt die von der Gemeinde beantragte Anordnung der Verkehrsbehörde des Landkreises Geschwindigkeitsbegrenzung inzwischen vor. Sie umfasst wegen der vielen Einmündungen 18 Verkehrsschilder zum Gesamtpreis von 1809 Euro.

Zweifel an Aufwand und Nutzen

Das sorgte in der Gemeindevertretung für gelinde Bestürzung. Auch Bürgermeister Bernd Schindler stellte die Frage, ob der zweifelhafte Nutzen solch einer Beschilderung, den Aufwand rechtfertige.

„Das ist jetzt erstmal so angeordnet“, stellte Daniel Bloch klar. „Die Schilder müssen also aufgestellt werden.“ Die Gemeinde könne nur noch mit massivem Widerspruch gegen die Anordnung vorgehen.

Von Alexander Beckmann

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