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Neustadt Kommt ein Tempolimit für den Ort?
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14:18 02.02.2020
Die Gemeindevertreter denken über eine Tempo-30-Zone in Sieversdorf nach. Quelle: Anja Schael
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Hohenofen

Bei der ersten Sieversdorf-Hohenofener Gemeindevertretersitzung in diesem Jahr im Feuerwehr- und Gemeindehaus in Sieversdorf wurde auf Wunsch einiger Gemeindevertreter die Situation rund um die nach wie vor im Bau befindliche Brücke in Neuroddahn thematisiert – allerdings mit wenig positiven Aussichten.

Zum aktuellen Stand der Dinge sagte Bürgermeister Thilo Christ: „Wir müssen im Augenblick abwarten, dass sich auf die Ausschreibung eine Firma bewirbt. So ärgerlich das ist, es ist damit alles zum Thema Brücke Schwarzwasser gesagt worden.“

Viele Autofahrer sind zu schnell unterwegs

Während es an dieser Stelle derzeit nicht vorwärts geht, rollt der Verkehr andernorts viel zu schnell durch die Gemeinde. Besonders hinter dem Ortseingang in Hohenofen aus Richtung Neustadt kommend seien viele Temposünder unterwegs.

Deswegen werde nun beantragt, für diesen Straßenabschnitt die Höchstgeschwindigkeit auf Tempo 30 zu beschränken. „Wir haben eine schlecht einsehbare Kurve mit einer Abzweigung nach links und rechts und gleich anschließend die Bushaltestelle.“, fasste der Bürgermeister die Situation zusammen.

Wenn Autos parken, wird’s besonders brenzlig

Besonders brenzlig werde es zu Zeiten, in denen die Post unterwegs ist und am Straßenrand parkt. Um die Verkehrssicherheit für alle Beteiligten weiterhin zu gewährleisten, sei es sinnvoll, dort Tempo 30 einzuführen.

Mit ihren derzeit 19 Kilometern gewidmeten Straßen stehen der Gemeinde in diesem Jahr für jeden dieser Kilometer rund 1400 Euro Straßenbaupauschale zu, wie vom Gemeindevorsteher zu erfahren war.

Die Straßenbaupauschale ersetzt seit 2019 den sogenannten Straßenbaubeitrag und wird vom Land Brandenburg an die Kommunen gezahlt. Gedacht ist die Pauschale für Reparatur- und Sanierungsmaßnahmen wie auch für Neubaumaßnahmen der Gemeindestraßen.

Zusätzlicher Raum für Austausch in Sieversdorf

Einen ersten Überblick über anstehende Arbeiten am kleinen Raum im Dorf- und Gemeindezen­trum gab es im öffentlichen Teil der Sitzung dann auch noch. Austausch der Fenster, Einbau von Heizkörpern zur ganzjährigen Nutzung, Erneuerung des Fußbodens und das Streichen der Wände und Decken sind nur einige Dinge, die auf der To-do-Liste stehen.

Auch für Sieversdorf gibt es einige Pläne. Quelle: Anja Schael

Welche Arbeiten davon in Eigenregie und in ehrenamtlicher Arbeit erledigt werden können, um die versicherungstechnischen Vorgaben einzuhalten, muss noch in Erfahrung gebracht werden. Für eine spätere Nutzung gibt es auch schon einige Ideen.

So könne der Raum für Sitzungen der Fachausschüsse und für die Sprechzeiten des Bürgermeisters genutzt werden. Natürlich stünde der Raum aber auch den Einwohnern zur Verfügung. „Anstatt den Raum brachliegen zu lassen, können wir ihn so nachhaltig und vielfältig wie möglich nutzen, wenn wir ihn schon anpacken“, so Thilo Christ.

Gemeinsam die Gemeinde verschönern

Der amtsweite Frühjahrsputz im April dieses Jahres soll in der Gemeinde auch genutzt werden, um gemeinschaftlich die Orte herzurichten. Im Zuge dessen gibt es am 14. März eine Ortsbegehung der Gemeindevertreter in Hohenofen. So kann im Vorfeld der Putzaktion geschaut werden, wo am dringendsten Handlungsbedarf besteht.

Eine zweite Ortsbegehung in Sieversdorf ist für den 2. Mai geplant. Die Einwohner sind zu beiden Begehungen herzlich eingeladen. Ihnen soll damit die Möglichkeit gegeben werden, in Kontakt mit den Gemeindevertretern zu kommen und ihre Anliegen hinsichtlich der Pflege öffentlicher Flächen mitzuteilen.

Von Anja Schael

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