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Neustadt Straßenbäume gehen ins Geld
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neustadt Straßenbäume gehen ins Geld
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15:30 04.10.2018
In Neustadt und seinen Ortsteilen steht Baumpflegern noch jede Mange Arbeit bevor. Quelle: Christian Schmettow
Neustadt

In Neustadt werden in den kommenden Wochen häufiger als sonst Kettensägen zu hören sein. Die Stadtverordneten stimmten bei ihrer Sitzung vom Montag zusätzlichen Ausgaben für die Grünpflege in Höhe von 10.000 Euro zu. Das Geld soll unter anderem aus der Gewerbesteuer kommen, die aktuell etwas reichlicher sprudelt als erwartet.

Im bisherigen Verlauf des Jahres hatte sich herausgestellt, dass die im Neustädter Stadthaushalt vorgesehenen 19.000 Euro für die Baum- und Heckenpflege sowie die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners nicht ausreichen werden.

Budget weitgehend ausgeschöpft

Aktuell wurden bereits gut 12.000 Euro für derartige Aufgaben aufgewendet. Nach Auffassung der Amtsverwaltung stehen aber noch weitere dringende Pflegemaßnahmen an, die keinen Aufschub dulden. Die Kosten werden auf 16.500 Euro geschätzt.

„Das sind noch Sturmschäden aus dem vergangenen Jahr und sozusagen Altlasten“, erklärt Bauamtsleiter Wolfgang Burau. „Wir mussten personell bedingt in den letzten Jahren einiges liegen lassen.“

Fällungen und Kronenschnitt

Fünf Schwerpunkte setzt die Verwaltung nun für Neustadt und seine Ortsteile. Das sind elf Linden hinter dem Lokschuppen in der Bahnhofstraße, deren Kronen gekürzt und von Totholz befreit werden müssen. In der Sieversdorfer Straße sollen zehn Bäume gefällt werden. In Leddin steht einigen großen Pappeln am Weg Zur Siedlung und in Neustadt in der Segeletzer Straße drei Kastanien das gleiche bevor. An dieser Stelle sind zudem die Kronen von fünf weiteren Kastanien zu stutzen. Für die Segeletzer Straße liegen entsprechende gutachterliche Empfehlungen immerhin schon seit 2015 vor.

Die Arbeiten seien „aus Gründen der Gefahrenabwehr zwingend erforderlich“ und duldeten keinen Aufschub, betont die Amtsverwaltung. Bauamtsleiter Wolfgang Burau kündigt an: „In beschränktem Umfang kann das der Bauhof leisten, aber das meiste müssen Profis machen.“

Für 2019 noch viel mehr Bedarf

Dass die dringendsten Arbeiten nun in diesem Jahr noch erledigt werden können, bedeutet allerdings nicht, dass das Thema Baumpflege damit für Neustadt abgehakt werden könnte. Im Zuge der finanziellen Nachforderungen legte die Amtsverwaltung gleich ein lange Liste weiterer dringender Baumpflegearbeiten vor, die spätestens im kommenden Jahr zu erledigen seien. Über 90.000 Euro werden dafür veranschlagt.

Einen Schwerpunkt bildet die Sieversdorfer Straße in Neustadt. Allein die Totholzbeseitigung dort soll über 12.000 Euro kosten. Für die Bereiche Neu Roddahn-Schwarzwasser-Babe und Helenenhof-Joachimshof rechnet man mit jeweils gut 10.000 Euro. An allen drei Standorten ist zudem mit insgesamt bis zu 28 Fällungen zu rechnen.

Mit auf der Liste stehen die Straße zwischen Kampehl und der B 5, die Segeletzer Straße, die Prinz-von-Homburg-Straße und der Spiegelberg in Neustadt, die Straße Zur Siedlung in Leddin, der Bereich zwischen Schönfeld und der Landesstraße sowie Babe.

Von Alexander Beckmann

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