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Neustadt Mit der Maus in die Papierfabrik
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10:13 27.09.2019
„Türen auf“, die Aktion mit der „Sendung mit der Maus“, bietet in Hohenofen Kurzweiliges für die Kinder rund um Bücher und Papier. Quelle: Sandra Bels
Hohenofen

Jedes Jahr am 3. Oktober lädt die „Sendung mit der Maus“ des Westdeutschen Rundfunks Unternehmen und Institutionen aller Art ein, ihre Türen für neugierige Maus-Fans zu öffnen.

Die Patent-Papierfabrik Hohenofen bei Neustadt beteiligt sich in Kooperation mit dem Kyritzer Kreativ-Unternehmen muckout und dem Neustädter Eichhörnchenverlag nun schon zum dritten Mal an diesem Türöffner-Tag. Die Veranstalter haben für den kommenden Donnerstag 11 bis 16 Uhr erneut ein buntes und vielfältiges Programm für ihre kleinen und großen Besucher zusammengestellt.

Aufgrund des Besucheransturmes in den vergangenen Jahren, wird die von muckout initiierte Bastel-Werkstatt vergrößert. Es gibt verschiedene Stationen, die sich kreativ mit den Themen „Holz, Papier und Bücher” auseinandersetzen.

Das eigene „Zine“ gestalten

Im Rahmen eines Workshops des Teams „Wir sind Macher“ kann ein eigenes „Zine“ gestaltet werden. „Zine”, abgeleitet von Magazine oder Fanzine, nennt man ein in Eigenregie gestaltetes und publiziertes Heftformat, das auf dem Kopierer vervielfältigt werden kann.

Der auf künstlerisch gestaltete Bilderbücher spezialisierte Eichhörnchenverlag bringt eine neue Kunstausstellung für Kinder mit und gibt Einblicke rund um das Thema Nachhaltigkeit in der Buchproduktion.

Außerdem erwartet die kleinen und großen Besucher ein „Mini-Maus-Kino“, in dem Kurzfilme angeschaut und Popcorn genascht werden kann. Die Gestaltung übernimmt das „Waldkino“ Kyritz.

Baumpflanzung zum Tag der Einheit

Am diesjährigen Tag der deutschen Einheit findet bundesweit eine Aktion statt, an dem sich auch die Veranstalter des Türöffner-Tages beteiligen wollen. Beim „Einheitsbuddeln” soll symbolisch ein Baum auf dem Gelände der Papierfabrik gepflanzt werden.

Der Verein Patent-Papierfabrik bietet um 11.30, 13 und 15 Uhr Führungen durch das technische Denkmal an. Die Hohenofener Papierfabrik nahm 1838 ihren Betrieb auf, der damals auf der Wasserkraft basierte, die die Dosse bereitstellte. 1880 gab es dann eine Dampfmaschine, die bald das ganze Dorf mit Strom versorgte.

Im Laufe der Jahrzehnte folgten diverse Umbauten und Erweiterungen. Bekannt war die Fabrik zu DDR-Zeiten vor allem für das dort produzierte Transparent-Zeichenpapier mit dem Stierkopf als Markenzeichen.

Einblicke in die Papierherstellung

1992 galt der Betrieb als unwirtschaftlich und wurde eingestellt. Anders als viele andere historische Anlagen dieser Art, blieb die Hohenofener Fabrik aber weitgehend erhalten. Noch heute vermitteln die „Holländer“, in denen der Faserbrei entstand, oder die gewaltige, 42 Meter lange Papiermaschine einen Eindruck von den Abläufen in der Papierherstellung. Seit 2003 gilt die Fabrik offiziell als technisches Denkmal.

Der Eintritt zum Türöffnertag am kommenden Donnerstag, dem 3. Oktober, von 11 bis 16 Uhr ist frei. Das Café der Papierfabrik bietet Speisen und Getränke an.

Von MAZ-Online

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