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Neustadt Nächste Anlauf für noch mehr Parkplätze am Bahnhof
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neustadt Nächste Anlauf für noch mehr Parkplätze am Bahnhof
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12:04 10.01.2019
Am Städtebahnhof von Neustadt, herrscht akute Parkplatznot. Geparkt wird überall. Das soll sich in diesem Jahr ändern. Quelle: Sandra Bels
Neustadt

Die Parkplatzsituation am Neustädter Bahnhof könnte sich noch in diesem Jahr wieder etwas mehr entspannen. Und das dann spürbar deutlicher, als bei den bisherigen Erweiterungen. „Ich bin ganz optimistisch, dass der erste Bauabschnitt auf der Kampehler Seite noch 2019 abgeschlossen werden kann“, sagt Amtsdirektor Dieter Fuchs.

Kostenermittlung ist fertig

Kurz vor Weihnachten sei die Kostenermittlung fertig geworden. Sie könne nun dem bereits gestellten Fördermittelantrag nachgereicht werden. Neustadt erwartet eine Förderung aus dem so genannten Kip-Programm, dem kommunalen Infrastrukturprogramm des Landes Brandenburg. 435 000 Euro wurden für den ersten Bauabschnitt kalkuliert.

Entstehen sollen 26 Stellplätze für Pkw und 15 für Fahrräder. Dazu sollen auch abschließbare Kästen für Fahrräder gehören, so Fuchs. Wann die Bauarbeiten beginnen könnten, kann er aber noch nicht sagen. Zur Errichtung der Stellplätze gehört auch der Abriss des ehemaligen ZBO-Verwaltungsgebäudes.

Das alte ZBO-Gebäude wird abgerissen, damit auf dem Gelände neue Parkplätze entstehen können. Quelle: Sandra Bels

Attraktive Plätze für Pendler

Fuchs ist sich sicher, dass mit dem ersten Bauabschnitt die attraktivsten Parkplätze für Pendler am Neustädter Bahnhof geschaffen werden. Der Weg zum Bahnsteig ist sehr kurz. Der Amtsdirektor geht auch davon aus, dass mit der Fertigstellung das Stadtbild verbessert. Wegen der fehlenden Stellplätze auf der Kampehler Seite gebe es oft Beschwerden von Anwohnern über zugeparkte Einfahrten.

Fuchs sieht die Pendler, die aus Wusterhausen und Kyritz, aber auch aus Gumtow als Hauptnutzer für die geplanten Parkplätze. Sie müssen dann nicht mehr durch die Stadt fahren, um ihr Auto abzustellen. „Die Stadt profitiert davon gar nicht“, so Fuchs. Er geht davon aus, dass die Pendler auf Kampehler Seite nach der Arbeit direkt nach Hause fahren, hingegen würden die Nutzer der Parkplätze in der Stadt seiner Meinung nach doch noch den einen oder anderen Einkauf in Neustadt machen.

Nutzung ist kostenfrei

Der Amtsdirektor betont und möchte gewürdigt wissen, dass sich Neustadt mit dem Vorhaben auch um die „Nachbarkommunen im Kleeblatt kümmert“. Die Nutzung der Parkplätze ist schließlich kostenfrei. Allein die Dossestadt trage die Kosten für die Instandhaltung und Pflege der Stellplätze.

Der zweite Bauabschnitt auf der Kampehler Seite ist mit geplanten 1,3 Millionen Euro und 56 Stellplätzen der aufwendigste. Vorgesehen sind dabei eine Buswendeschleife, Behindertenparkplätze sowie Busparkplatz. Jedoch sind laut Dieter Fuchs dafür noch Abstimmungen notwendig wie über Flächenkäufe und das Verlegen von Kabeln.

Befristetes Parken an den Arztpraxen

Für ein besseres Miteinander auf der Neustädter Seite hat die Stadt jetzt sieben Parkplätze direkt am Bahnhof in befristete Parkplätze umgewandelt. Drei Stunden darf man dort parken. Zusätzlich wurden auch zwei Stellplätze für Rollstuhlfahrer ausgewiesen. Bisher gab es nur einen an den Arztpraxen und zwei direkt am Bahnhof.

Neustadt reagiert damit auf Beschwerden von Patienten anliegender Praxen und Gästen des Wasserturms, die kaum eine Chance haben dort einen Parkplatz zu finden, war aus dem Ordnungsamt zu erfahren. Ein großes Problem sei zudem die Abholung der Container in dem Bereich gewesen. Sie konnte nicht dauerhaft gesichert werden, so Dietmar Weiße aus dem Ordnungsamt. Deshalb wurde ein kleiner Bereich mit einem eingeschränkten Halteverbot ausgeschildert.

Von Sandra Bels

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