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Neustadt Förderschulgebäude nicht auf Abrissliste
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neustadt Förderschulgebäude nicht auf Abrissliste
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11:53 15.02.2019
Förder- und Grundschulklassen teilen sich derzeit das Gelände am Rande des Neustädter Schulkomplexes. Quelle: Alexander Beckmann
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Neustadt

Ein Abriss der Förderschulgebäude in Neustadt ist nicht geplant. Das betont jetzt Amtsdirektor Dieter Fuchs als Reaktion auf den gestrigen MAZ-Beitrag „Der Bauantrag ist gestellt“ zur geplanten Sanierung der Prinz-von-Homburg-Schule. In dem Text waren neben der sogenannten Kleinen Schule irrtümlich auch die Gebäude des Förderschulteils mit auf die Abrissliste geraten. Wir bitten darum, diesen Fehler zu entschuldigen.

Dieter Fuchs stellt klar: „Der Förderschulstandort bleibt natürlich erhalten. Der Kreistag hat sich ja zu allen Standorten im Landkreis bekannt.“ In Neuruppin und Wittstock seien schon Erweiterungen geplant.

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Statt 25 werden 35 Kinder unterrichtet

Das Amt Neustadt mahnt seit langem auch einen Ausbau der Einrichtung an der Prinz-von-Homburg-Schule an. Statt der ursprünglich 25 Kinder werden dort im Auftrag des Landkreises inzwischen 35 unterrichtet – ohne dass sich an der räumlichen Situation etwas änderte. „Da muss ja was passieren“, sagt Amtsdirektor Dieter Fuchs.

Im Gegensatz zu den anderen Förderschulstandorten im Kreis ist in Neustadt die Stadt Eigentümer der Immobilie und damit auch für Investitionen zuständig. Mit dieser Aufgabe fühlt sich die Kommune aber längst überfordert. Sie bot im vergangenen Jahr dem Landkreis die Übernahme der Gebäude an, damit der dort selbst investiert. „Der Ausbau wäre ja parallel zur Schulsanierung machbar“, schätzt Dieter Fuchs ein.

Der Förderschulteil der Grundschule befindet sich in separaten Gebäuden am Rand des Neustädter Schulgeländes – in direkter Nachbarschaft zu einigen weiteren, als „Kleine Schule“ bezeichneten Nebengebäuden. Nur letztere sollen im Zuge der umfassenden Schulsanierung verschwinden. Ihre Funktionen will man ins Haupthaus integrieren.

Von Alexander Beckmann

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