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Neustadt Kreative Ferien in der Hohenofener Papierfabrik
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neustadt Kreative Ferien in der Hohenofener Papierfabrik
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14:24 26.06.2019
Wolle, Wasser, Seife. Am Ende entstehen beispielsweise in der Filzwerkstatt kleine fantasievolle Objekte, die die Kinder mit nach Hause nehmen können. Quelle: Alexander Beckmann
Hohenofen

Dass so viele Kinder über das Gelände wuseln, erlebt die alte Hohenofener Papierfabrik nur selten. Gut 30 Jungen und Mädchen verbringen dort derzeit ihre ersten Ferientage.

„Wir sind Macher“ heißt das Motto der Woche. Die Kinder erhalten Gelegenheit, sich handwerklich und gestalterisch auszutoben. Sie filzen Figürchen aus Wolle, bauen hölzerne Nistkästen, gestalten Grafiken, programmieren Minicomputer oder fertigen Schmuckstücke aus Leder. „Es geht darum, die Kinder in die Techniken einzuführen, damit sie dann selbst weiter kreativ sein können“, erklärt Christin Krause vom Vorstand des Vereins Patent-Papierfabrik.

Finanzielle Unterstützung für Material und Experten

Um das zu bewerkstelligen, hat sich der Verein am Projekt „Künste öffnen Welten“ der Bundesvereinigung für kulturelle Kinder- und Jugendbildung beteiligt. „Dank der Förderung können wir tolle Materialien und Experten bereitstellen“, erklärt Christin Krause. Auch der Verein EstaRuppin und die Kyritzer Carl-Diercke-Schule leisteten Unterstützung.

Und so kommt eine Reihe der jungen Teilnehmer aus Kyritz. Vor allem aber sind viele Sieversdorfer, Hohenofener, Dreetzer und Großderschauer dabei. Die Idee dazu hatte Bodo Knaack aus Sieversdorf. Dort veranstaltet die Kirchengemeinde jedes Jahr Ferienspiele – diesmal unter der Überschrift „Weltretter“. Kurzerhand schloss man sich den Hohenofenern an.

„Es ist mir ein Anliegen, dass das hier in Hohenofen ein bisschen belebt wird“, betont Pfarrer Lars Haake. „Viele Kinder aus Sieversdorf waren noch nie hier.“

Kinder auf den Spuren ihrer Großeltern

„Wir haben viele dabei, die sich jetzt erinnern, dass ihre Großeltern mal in der Fabrik gearbeitet haben“, ergänzt Christin Krause. Die Kinder erlebten nun die Realität hinter den Erzählungen der „Alten“. Dabei half auch eine Einführung in die Geschichte der Fabrik.

Vor allem aber verbringen die Jungen und Mädchen abwechslungsreiche Tage. Für Verpflegung und Transport ist gesorgt. Die Temperaturen in den alten Fabrikmauern sind erträglich. Und wenn die Sonne nicht mehr ganz so brennt, kann auch draußen getobt werden.

Von Alexander Beckmann

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