Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Neustadt Bürgermeister begrüßt die Neugeborenen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neustadt Bürgermeister begrüßt die Neugeborenen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:52 23.08.2019
Zur ersten Willkommensrunde für die Neugeborenen in Neustadt waren sechs Familien gekommen. Quelle: Sandra Bels
Neustadt

Tim schaut aufgeweckt in die Runde. Der sechs Monate alte Junge lässt sich von den vielen Fremden nicht beeindrucken. Er tobt auf Mamas Schoß. Hopst und freut sich. Ein bisschen skeptisch schaut der Kleine nur, als das aus seiner Sicht große und bunte Geschenk auf ihn zu kommt.

Der Überbringer ist Karl Tedsen. Der Bürgermeister von Neustadt hat am Freitagvormittag der jüngsten Einwohner der Stadt begrüßt. „Persönlich“, wie er sagt. In der Vergangenheit gab es so etwas nicht. Da seien die Kleinen auch begrüßt worden, aber eher unpersönlich, wie der Bürgermeister findet.

Socken und ein Gutschein

In dem Päckchen befanden sich ein Paar Socken und ein Gutschein im Wert von 25 Euro von Rossmann. Tedsen sagte, dass die Eltern am besten wissen, was ihre Kleinen brauchen, und es sich deshalb selbst kaufen sollen. Er hat an seine Kollegen in den Gemeinden des Amtes Neustadt appelliert, es ihm gleich zu tun, und die Neugeborenen persönlich zu begrüßen. Er weiß von Sigrid Schumacher, Gemeinde Zernitz-Lohm, dass sie es schon macht.

Sechs Familien waren gekommen

Von den elf Neugeborenen aus dem ersten Halbjahr 2019 waren sechs, allesamt Jungs; am Freitag gekommen, natürlich mit ihren Eltern. Die Willkommensparty fand in der Kita Köritz statt. „Wir wechseln“, so Tedsen. „Das nächste Mal ist die Kita Spiegelberg an der Reihe“, fügt er an.

Der Bürgermeister möchte den Termin nutzen, um die Kitas der Stadt vorzustellen. Er war erfreut über die große Resonanz. Die Eltern seien bei der Anmeldung ihrer Kinder in der Amtsverwaltung gefragt worden, ob sie einen Einladung zur Babybegrüßung wünschen.

Bürgermeister Karl Tedsen überreichte den Babys die Geschenke. Quelle: Sandra Bels

„Es geht mir auch darum, dass Sie mich kennenlernen“, so Tedsen zu den Eltern. Er bot ihnen an, bei Problemen, die die Stadt betreffen, sich gern an ihn zu wenden. „Es gibt Bereiche, in denen Sie vielleicht nicht weiterkommen, vielleicht kann ich Ihnen dann helfen“, so der Bürgermeister.

Spielplatz für Babe

Den Eltern von Rion (drei Monate) aus Babe gab es sogar ein Versprechen. „Ich hoffe, dass wir den Bau eines Spielplatzes im Ort im nächsten Jahr verwirklichen können“, sagte er. Das Geld sei bereits im Haushalt eingeplant. Nun müssten nur noch die Stadtverordneten zustimmen. Tedsen sagte: „Ich habe da aber keine Bedenken.“

Der Bürgermeister berichtete auch darüber, dass die Stadt erneut Geld in die Kitas investieren wird. Für die Köritzer Kita werden es 1,2 Millionen sein. Die Kita Spiegelberg soll Investitionen im Umfang von etwa 400 000 Euro bekommen.

Neustadt hat, was junge Familien brauchen

„Wer Kinder in Ruhe aufwachsen sehen will, der zieht nach Neustadt und nicht nach Berlin“, so Tedsen. Seiner Meinung nach hat die Stadt alles, was eine junge Familie braucht von Kita und Schule über den Arzt bis hin zu Einkaufsmöglichkeiten und natürlich die Verkehrsanbindung.

Einige Familien kannten sich schon aus dem Mütterkreis der Kita Köritz. Die anderen lernten sich in der lockeren Begrüßungsrunde kennen und kamen schnell ins Gespräch. Dazu gab es von Kitaleiterin Diane Protz noch ein paar Informationen zur Arbeit im Haus. Am besten fanden die Eltern, dass in beiden Neustädter Kitas noch selbst gekocht wird.

Von Sandra Bels

Statt der von vielen befürchteten Inbetriebnahme der Kiesgrube zwischen Zernitz und Holzhausen als eine Deponie tut sich nun ein ganz anderer Weg auf: Das Areal soll als „Geschützter Landschaftsbestandteil“ deklariert werden.

22.08.2019

Auch viele Dorfkindergärten erreichen allmählich ihre Kapazitätsgrenze. In Lögow gab es für die Knirpse am Donnerstag eine Überraschung.

22.08.2019

Per Gerichtsurteil müssen jetzt im Roddahner Putenmastbetrieb längst geforderte Auflagen des Landesumweltamts umgesetzt werden. Doch laut Betreiber wird sich für die Roddahner trotzdem nicht viel verändern.

21.08.2019