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Ostprignitz-Ruppin Reha-Zentrum ist gut zu Fuß
Lokales Ostprignitz-Ruppin Reha-Zentrum ist gut zu Fuß
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00:18 09.12.2016
Die Mitarbeiter steigerten ihre tägliche Schrittzahl von Woche zu Woche. Quelle: Reha-Zentrum Neuruppin
Neuruppin

Zu wenig Bewegung kann den Mitarbeitern des Reha-Zentrums an den Ruppiner Kliniken niemand vorwerfen. Der Arbeitsalltag bringt eine ganze Reihe von Strecken mit sich. So kommen für die Physio- und Sporttherapeuten sowie für die Verwaltungsmitarbeiter einige Kilometer pro Tag zusammen. Um zu prüfen, wie weit die Wege tatsächlich sind, hat das Reha-Zentrum an einem Wettbewerb teilgenommen. Bei der „Corporate Health Challenge“ maßen sich 24 Firmen und Institutionen aus dem Gesundheitsbereich sechs Wochen miteinander. Die absolvierten Schritte jedes Einzelnen werden in diesem Zeitraum gezählt und für jedes Team ein Durchschnittswert gebildet. Die Mannschaft, die am Ende im Schnitt die meisten Schritte gemacht hat, gewinnt.

Seit Montag hat das Reha-Zentrum nun „schwarz auf weiß“, dass die Mitarbeiter „auf Achse“ sind. Mehr als 15 Millionen Schritte haben die 20 Mitstreiter des Reha-Zentrums seit Mitte Oktober zurückgelegt. Pro Tag und Teilnehmer sind das 18 459 Schritte. Kein anderes Team kam an diesen Wert heran.

Zum Schluss ein Kopf-an-Kopf-Rennen

Die Freude im Team über den Sieg ist groß, vor allem, weil der Ausgang des Wettbewerb bis zuletzt knapp war. „Wir haben uns die letzten zwei Wochen ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit einer anderen Firma geliefert“, sagt Frank Merten, Leiter des Reha-Zentrums. Merten hat bei den Kollegen im Laufe des Wettbewerbs einen echten Motivationsschub ausgemacht. „Während wir anfangs 9000 Schritte täglich hatten, lagen wir später bei 16 000 bis 17 000 Schritten“, sagt Merten. „Der Wettbewerb hat also ganz viel mit den Leuten und dem Team gemacht.“ So viel, dass offenbar zum Schluss hin noch einmal einen Steigerung drin war.

Nimmt man eine gängige Größe von 70 Zentimetern je Schritt zur Umrechnung, hat jeder Mitarbeiter mehr als 12 Kilometer pro Tag zurückgelegt. In der Summe hat das Team in den sechs Wochen über 10 000 Kilometer erlaufen. Der Sieg ist zum einen mit der Gewissheit verbunden, einiges für die eigene Fitness getan zu haben und zum anderen mit einem Preisgeld. Das ist allerdings nur „symbolischer Art“. Denn der Preisgeldtopf, der sich aus den Startgeldern aller Teilnehmer ergibt, wird komplett an die Deutsche Kinderkrebshilfe gespendet.

Infos per Fitness-App

Die Idee, an dem Wettbewerb teilzunehmen, hat Frank Merten, der zugleich Mitglied der „Steuerungsgruppe für betriebliche Gesundheitsförderung“ in der Pro Klinik Holding ist, bei einer Fachtagung „aufgeschnappt“, wie er erzählt. „Ich war fest entschlossen, dass mit unserem Team im Reha-Zentrum umzusetzen, quasi als Team-Event und als Beitrag zu betrieblicher Gesundheitsförderung.“ Die Schritte wurden per „Apple Health“, „Google Fit“ oder „Fitbit“ übertragen. Über ein Internet-Portal und die jeweilige App bekamen die Teilnehmer zudem regelmäßig Informationen. „Über aktuelle kurze Nachrichten ist man zum Beispiel immer mal wieder auf Themen aus dem Gesundheitsbereich aufmerksam gemacht worden“, sagt Merten. „Das hat auch zur Motivation beigetragen.“ Im Job hielten sich die Möglichkeiten, auf mehr Schritte zu kommen, in Grenzen – dafür hätten sich die Mitglieder im Freizeitbereich umso mehr ins Zeug gelegt.

Von Mischa Karth

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