Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Rheinsberg 74 Kandidaten fürs Stadtparlament
Lokales Ostprignitz-Ruppin Rheinsberg 74 Kandidaten fürs Stadtparlament
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:15 01.04.2019
Die Kommunalwahlen finden am 26. Mai statt. In Rheinsberg gehen dabei genügend Kandidaten in das Rennen. Quelle: Reyk Grunow
Rheinsberg

Insgesamt 74 Rheinsberger kandidieren für den Einzug in die Stadtverordnetenversammlung der Prinzenstadt. Das sagt auf MAZ-Anfrage Wahlleiterin Christiane Winkelmann. Der Wahlausschuss, der am Dienstag tagte, erklärte alle Bewerbungen für zulässig. Es sind etwa fünf mehr als bei den vergangenen Wahlen im Jahr 2014.

Schwochow, Liedtke und Luy sind Spitzenkandidaten

Mit den meisten Kandidaten gehen BVB/Freie Wähler an den Start. 26 Leute stehen auf der Liste. Der Spitzenkandidat ist der Rheinsberger Bürgermeister Frank-Rudi Schwochow.

Die SPD bewirbt sich mit 17 Anwärtern auf Posten als Stadtvertreter. An erster Stelle der Liste der Sozialdemokraten steht die Landtagsabgeordnete Ulrike Liedtke.

Die CDU-Liste führt der Stadtverordnetenvorsteher Walter Luy an. Neben ihm warten die Christdemokraten in Rheinsberg mit noch weiteren zwölf Kandidaten auf.

Ebenfalls vorne: Kurzke, Theiß, Harder und Hofmeister

Auf der Liste der Linken stehen acht Personen. Sie wird angeführt von Paul Kurzke.

Die FDP hat sieben Kandidaten. Ihr Spitzenmann ist Tom-Morten Theiß.

Die Piraten, die erstmals in Rheinsberg kandidieren, treten mit zwei Bewerbern bei den Kommunalwahlen an. An erster Stelle steht Dirk Harder.

Bei der Wählergruppe Kreisbauernverband gibt es nur einen Kandidaten. Es ist Hartmut Hofmeister.

SPD bildet derzeit die stärkste Fraktion

Derzeit belegt die SPD-Fraktion mit sechs Verordneten die meisten Sitze in der Rheinsberger Stadtverordnetenversammlung. Die zweitstärkste Kraft ist die Fraktion BVB/Freie Wähler/FDP, die fünf Stadtvertreter stellt. Die Christdemokraten verfügen über vier Stimmen, die Linke über zwei. Daneben sitzt noch der fraktionslose Wilfried Schmidt im Stadtparlament der Prinzenstadt.

Schwochow erhielt 2014 die meisten Wählerstimmen

Bei den vergangenen Wahlen für die Stadtverordnetenversammlung im Jahr 2014 erhielt Frank-Rudi Schwochow die meisten Stimmen: 876 Menschen machten ihr Kreuz hinter seinem Namen. Schwochow trat damals als Mitglied der Rheinsberger Union für die Listenvereinigung Brandenburger Vereinigte Bürgerbewegungen / Freie Wähler an.Die nächsthöchste Stimmenzahl erhielt der SPD-Mann und frühere Rheinsberger Bürgermeister Manfred Richter, der jedoch später auf das Mandat verzichtete (die MAZ berichtete).

Basdorfer wählen Ortsbeirat schon am 7. Mai

Wie viele Rheinsberger für die Sitze in den einzelnen Ortsbeiräten kandidieren, das konnte Christiane Winkelmann am Mittwochmorgen noch nicht sagen. In allen Orten gibt es aber genügend Bewerber.

Eine Besonderheit gibt es aber auf jeden Fall bei den Wahlen in Rheinsberg. In Basdorf werden die Einwohner bereits am 7. Mai um 18.30 Uhr erstmalig in einer Versammlung über ihre Ortsvertretung abstimmen. Das neu gewählte Gremium nimmt seine Arbeit erst nach dem allgemeinen Wahltermin am 26. Mai auf.

Von Celina Aniol

Die Kammeroper Rheinsberg ist ein begehrtes Sprungbrett für junge Opernsänger. 180 Frauen und Männer haben sich für das Vorsingen beworben. Sie kommen aus den USA, aus Portugal, Frankreich, Kanada, Griechenland, Indonesien, Japan, Südkorea, China, Norwegen und Südafrika und wollen in dieser Saison im Rheinsberger Schloss auf der Bühne stehen.

27.03.2019

Die Ortsvorsteher von Rheinsberg sollen zumindest in gleich großen Orten gleich viel Geld bekommen. Diese Forderung machte BVB/Freie Wähler/FDP auf. Die Stadtvertreter stritten –und vertagten die Entscheidung auf die Zeit nach der Wahl.

26.03.2019

Nur weil der Gefahrenmelder nicht aktiv ist, können nicht mehr Kinder die Rheinsberger Awo-Kita besuchen. Die Anlage kann erst nach dem Ende der Sanierung im Haus angeschlossen werden. Das soll Mitte des Jahres geschehen.

29.03.2019