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Rheinsberg Adventskalender braucht Hilfe
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00:19 29.12.2018
Heiligabend wurden in der Remise die Gewinner der Geschenke ausgelost, für jeden Tag einer. Quelle: Reyk Grunow
Rheinsberg

So gelassen kann Frank-Rudi Schwochow Rheinsberg nicht immer erleben. In der Stadtverordnetenversammlung hat der Bürgermeister nach wie vor einen schweren Stand. Dagegen war seine Aufgabe am Vormittag des Heiligabend reine Erholung und wirklich entspannt. Er durfte die Gewinner der Tombolapreise des diesjährigen Wandeladventskalenders verkünden.

Zum dritten Mal hatte die Rheinsberger an den Tagen vor dem Weihnachtsfest einen riesigen Kalender auf die Beine gestellt. 24 Tage lang stellten sich Einrichtungen vor und luden Gäste ein. Die Fleischerei Endler war dabei, die Musikakademie, der Karnevalsklub, die evangelische Kirchengemeinde ... Jeden Tag gab es einen anderen Ort zu erkunden.

Ein Gewinner für jeden Tag

Zum Abschluss wurde am Heiligabend in der Remise des Schlosses unter allen Gästen des Adventskalenders Geschenke verlost. Jede der 24 Einrichtungen hatte eines bereitgestellt. Kinder zogen die Gewinner aus 24 Losboxen.

Ob es den Adventskalender 2019 erneut gibt, ist jedoch offen. Rheinsberger Tourismusmanagerin Sigune Schmidt-Ulbrich hatte die Organisation in diesem Jahr übernommen – aus der Not heraus. „Das ist eigentlich eine Idee der Rheinsberger Geschäftsleute“, sagt sie. Zwei Jahre lang lief es gut, doch jetzt haben die ursprünglichen Organisatorinnen Rheinsberg verlassen.

Neue Organisatoren gesucht

Um den Adventskalender nicht sterben zu lassen, hat Sigune Schmidt-Ulbrich sich darum gekümmert, auch wenn die Aktion wenig mit Tourismusförderung zu tun hat. „Ich habe immer gesagt, dass ich das nur einmal mache“, betont sie dann auch am Montag. Der Aufwand sei enorm. Fürs kommende Jahr müssten sich andere Organisatoren finden, wenn die Aktion weitergehen soll.

Von Reyk Grunow

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