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Rheinsberg Ausschuss will Kosten für bedeutsame Gräber ermitteln
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14:31 04.06.2018
Jörg Möller setzt sich für den Erhalt bedeutsamer Gräber in Rheinsberg ein. Quelle: Regine Buddeke
Rheinsberg

Die Ortsbeiräte von Rheinsberg sollen ermitteln, wie viel Geld für die Sanierung und Pflege von Ehrengräbern und anderen geschichtlich oder architektonisch wichtigen Grabstätten benötigt wird. Das empfiehlt der Bauausschuss. Außerdem sollen die Ortsvertreter sagen, an welchen Stellen die Stadt als erstes handeln muss, damit die Ruhestätten nicht verfallen. Bis wann das geschehen soll, ließ der Ausschuss offen.

Stadt soll Geld für wichtige Grabstätten einstellen

Dieser Empfehlung ging eine Diskussion über die besonderen Gräber im Gebiet der Stadt Rheinsberg voraus. Er sei davon ausgegangen, dass die Stadt dafür in diesem Jahr erstmals einen Betrag im Etat vorsieht, sagte der Ausschussvorsitzende Jörg Möller (SPD). 5000 oder 10 000 Euro schwebten ihm dabei vor. Die Stadt habe allerdings darauf verzichtet, so Bauamtsleiter Daniel Hauke. Auch, weil es diesbezüglich keinen klaren Arbeitsauftrag und keine Auflistung gab. Dennoch sollte die Stadt 2000 oder 2500 Euro schon 2018 dafür in den Haushalt einstellen, plädierte Björn Plazikowski (CDU). „Wir reden schon seit einem Jahr darüber.“

Kommune soll Angehörige ermitteln

Jetzt sollen endlich Taten folgen. Um Extra-Kosten für die Kommune zu vermeiden, soll die Verwaltung allerdings zuerst herausfinden, ob es bei den Grabstellen nicht noch Angehörige gibt, die für die Pflege der Gräber aufkommen müssten.

Verein Stadtgeschichte initiierte die Bemühungen

Die Idee, bedeutende Rheinsberger Ruhestätten zu erhalten, geht auf den Verein Stadtgeschichte zurück, dem Jörg Möller vorsitzt. Bereits vor Jahren hat der Verein mit der Pflege, Sanierung und Widerherstellung wichtiger Grabstätten auf dem kirchlichen Friedhof der Kernstadt begonnen. Später hat dieser angeregt, diese Bemühungen auch auf die städtischen Begräbnisstellen auszuweiten und mit einer Finanzierung zu unterfüttern (die MAZ berichtete).

Von Celina Aniol

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