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Rheinsberg Auf dem Weg zu digitalen Schulen
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15:55 25.11.2019
Das Förderprogramm Digitalpak Schulen soll dafür sorgen, dass an den Schulen moderne Medien Einzug halten. Rheinsberg geht das Thema jetzt an. Quelle: dpa
Rheinsberg

Die Ponks sind bei der ersten großen Beratungsrunde zum Digitalpakt Schule auf jeden Fall dabei, sagt Corina Seefeld. Ponks? „An den Namen musste ich mich auch erst gewöhnen“, gesteht die Rheinsberger Rathausmitarbeiterin, lacht und schiebt schnell hinterher: „Ponks sind diejenigen Pädagogen, die sich um die Datennetze und die Technik an den Schulen kümmern.“ Oder in Beamtendeutsch: pädagogisch-organisatorische Netzwerkkoordinatoren.

Neben den Ponks nehmen auch die Schulleiter und die Stadt Rheinsberg an dem Treffen am 11. Dezember teil, berichtet Seefeld, die in der Verwaltung für Bildung zuständig ist. Das Ziel: Zu überlegen, wie die Kommune beim Bundesförderprogramm Digitalpakt am schlausten vorgehen. Und was diese als Schulträger am Ende für den Bildungscampus in der Kernstadt sowie für die Flecken Zechliner Grundschule dort beantragen soll.

Summe richtet sich nach der Schülerzahl

Insgesamt steht den Rheinsberger Schulen eine Förderung in Höhe von maximal rund 251 000 Euro zu, die die Stadt mit mindestens zehn Prozent veredeln muss. Die Summen richten sich nach den Schülerzahlen und betragen beim Campus mit 404 Lernenden 185 000 Euro und bei der Flecken Zechliner Schule mit 114 Schülern etwa 66 000 Euro.

Die Ausgangslage in beiden Einrichtungen ist auch sonst unterschiedlich. Für den Bildungscampus gebe es bereits ein Medienentwicklungskonzept, sagt Seefeld. Dieses werde derzeit aktualisiert. Für Flecken Zechlin gibt es einen solchen Plan nicht. Da er aber eine zwingende Voraussetzung für den Antrag ist, müsse er noch erarbeitet werden.

Sanierung und Digitalisierung in einem Schritt

„Erst wenn wir die Konzepte haben, wissen wir, wie unser Ist-Stand ist und was wir brauchen, um in den Klassenzimmern für die Zukunft gerüstet zu sein.“ Sprich: Wo Glasfaserleitungen verlegt werden müssen, welche neue Hardware notwendig ist, wie viele Tablets angeschafft werden sollen, wo es Probleme im Wlan-System gibt. „Es ist eine Herausforderung festzulegen, wofür wir das Geld ausgeben.“ Denn klar sei: Für alles werden die Summen, die bis Ende September 2020 beantragt werden können, nicht reichen.

In der Kernstadt gibt es noch ein weiteres Problem. Die Häuser des Campus sollen bald saniert werden. Wann genau, das ist aber noch offen, weil alle Bemühungen um Fördergeld dafür bislang gescheitert sind. Die Wände aber zweimal hintereinander aufzumachen – einmal für die Glasfasern, dann wieder, um die sonstige marode Elektrik zu erneuern – und zweimal zu malern? „Das wäre „Wahnsinn“, sagt Seefeld.

Und ist vielleicht vermeidbar. Denn das Geld aus dem Digitalpakt dürfen die Schulträger bis Mai 2024 ausgeben. „Im Idealfall werden wir alles in einem Abwasch machen.“

Von Celina Aniol

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