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Rheinsberg Sanierung der Awo-Kita Spatzennest fast abgeschlossen
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11:39 18.10.2018
Bauarbeiten an der Rheinsberger Awo-Kita „Spatzennest“ sind so gut wie beendet. Quelle: Celina Aniol
Rheinsberg

Die Bauarbeiten in den zwei letzten Gruppenräumen der Rheinsbeger Arbeiterwohlfahrt-Kita „Spatzennest“ sind abgeschlossen. Beziehen werden die Kinder die neu gestalteten Zimmer in der kommenden Woche, sagt Doreen Slaby. „Wir freuen uns schon sehr darauf“, so die stellvertretende Leiterin des Kindergartens. Vor allem aber darauf, dass die umfangreiche und deutlich länger dauernde Sanierung ihres Hauses als geplant damit so gut wie beendet ist.

Probleme mit Baufirmen führten zur Verzögerung

Seit Anfang 2017 erneuert die Stadt den Gebäudekomplex in der Stadionsiedlung im laufenden Betrieb. Der damalige Verwaltungschef Jan-Pieter Rau (CDU) ging davon aus, dass die Arbeiten etwa ein halbes Jahr dauern und 600 000 Euro kosten werden. Beides musste das Rathaus wenige Monate später korrigieren. Weil die Elektrik deutlich maroder war als angenommen, musste die Stadt das Budget um 207 000 Euro aufstocken, in der Hoffnung jedoch, dass die gesamte Summe aus dem Bund-Länder-Förderprogramm „Soziale Stadt“ von Berlin und Potsdam bezahlt wird. Der Zeitplan geriet vor allem wegen Probleme mit Bauleuten ins Schlingern – und zwar mehrfach (die MAZ berichtete). Jetzt stehen lediglich nur noch Arbeiten an Nebenräumen für Hausmeister und Technik aus, sagt Bürgermeister Frank-Rudi Schwochow (BVB/Freie Wähler). Auch die Küche sei noch zu machen. „Ein Ende ist aber abzusehen.“

Belastende Zeit für Kinder und Erzieher

„Es war schon eine sehr belastende Zeit für uns Erzieher und für die Kinder“, resümiert Doreen Slaby. Denn in der Zeit des Umbaus mussten mehr Kinder in den jeweiligen Gruppenräumen als sonst betreut werden. „Dadurch war es lauter als sonst, die Eingewöhnung war stressiger, der Krankenstand höher.“ Immerhin konnten die Steppkes durch das gute Wetter im Sommer mehr Zeit draußen verbringen als sonst. „Das hat uns sehr geholfen. Aber der Winter war hart.“

Zusätzliche Kita-Plätze werden jetzt belegt

Nach dem Umbau wird die Einrichtung nicht nur frisch sanierte Räume haben, sondern auch mehr Platz für Kinder. Durch die Arbeiten ist neuer Raum entstanden und dadurch Platz für 22 Kinder mehr als bisher. Die Kapazität erhöht sich so auf insgesamt 82 Betreuungsplätze. Die neuen Schützlinge werden im Laufe der nächsten Wochen nach und nach aufgenommen. Die Anmeldungsliste dafür sei allerdings bereits voll, betont die Vize-Chefin der Awo-Kita. Wer sein Kind in der Einrichtung betreuen lassen will, muss sich auf die Warteliste setzen lassen.

Von Celina Aniol

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