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Rheinsberg Rock am Rhin bleibt ein Publikumsmagnet
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12:01 23.06.2019
Lena Führenberg und Paul Kurzke vom Organisatorenteam des FestIvals Rock am Rhin. Quelle: Peter Lenz
Rheinsberg

Bei sommerlichen Temperaturen und weitgehend klarem Himmel startete Freitagabend das inzwischen 16. Open-Air-Festival „Rock am Rhin“ auf dem Rheinsberger Multifunktionsplatz. Eingeladen hatten wie immer der Kinder- und Jugendmusikförderverein Rheinsberg mit seinem Vorsitzenden Jan Dayß sowie dem mehrköpfigen Organisatorenteam unter der Leitung von Paul Kurzke und Lena Führenberg.

Ihnen allen saß noch der Schreck der vergangenen Nacht in den Gliedern, als gegen zwei Uhr Nachts eine Sturmfront über den bereits vorbereiteten Platz zog und sämtliche Sicherungszäune und einiges mehr hinwegfegte oder beschädigte. Nur durch den schnellen und bis in die Morgenstunden dauernden Einsatz der Helfer konnte Schlimmeres verhindert werden und das Festival pünktlich beginnen.

Eine „Blaskapelle“ zum Auftakt

Paul Kurzke war nun auch sichtlich zufrieden. Alles lief nach Plan und auch die Technik von Philipp Schwab war startbereit. Zur Eröffnung spielte die Rheinsberger Blaskapelle, gefolgt von den jungen Hip-Hop-Musikern der Gruppe „Tktgbr Entertaiment“ Mit frechen Texten zogen sie die mehr als 400 Gäste des ersten Abends in ihren Bann.

Unter ihnen waren Bernd (57) und Jana (50) , zwei Kurgäste aus Beelitz, oder die 23 Jahre alte Julia Gropp aus Rheinsberg mit ihren Kindern Neele und Lara. Für die beiden war es eine ganz besondere Party, war doch Papa Sebastian selbst als Rapper mit auf der Bühne.

Große musikalische Bandbreite

Wenn man sich umschaute, waren von 2 bis 72 Jahren eigentlich alles auf dem Platz vertreten. Sicher war das auch der großen Bandbreite der musikalischen Darbietungen geschuldet, denn selbst in Musikerkreisen hat sich das Rheinsberger Rockspektakel als unkonventionelles Festival aller Stilrichtungen einen Namen gemacht.

Besonderes Augenmerk legen die Veranstalter darauf, vor allem Newcomerbands aus Berlin und Brandenburg eine Bühne zu bieten und sich dem breiten Publikum zu präsentieren. So starteten am Freitag auch noch die The Exception, Kaella und Kama.

Die meisten Musiker kommen aus dem Umland

Die meisten Musiker der insgesamt acht Bands stammten aus Neuruppin, Rheinsberg und den umliegenden Gemeinden. Mit jedem Song stieg die Stimmung auf dem Platz und so wurde bis in den frühen Morgen kräftig mitgesungen und abgerockt.

Mit wenig Schlaf und noch mehr guter Laune und Energie ging es am Samstagabend in die zweite Runde mit der aus Lindow stammenden Nameless-Cover-Band und ihrer 17 Jahre alten Sängerin Emily Magnus, der Rockband Die neue Sachlichkeit, den Photsans und den Katzenomas mit Paul Kurzke an der Gitarre.

Von Peter Lenz

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