Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Rheinsberg Haus der Begegnung darf in seinem Domizil bleiben
Lokales Ostprignitz-Ruppin Rheinsberg Haus der Begegnung darf in seinem Domizil bleiben
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
01:16 17.05.2019
Das Rheinsberger Haus der Begegnung darf vorerst in der Schillerstraße bleiben. Quelle: Celina Aniol
Rheinsberg

Das Haus der Begegnung darf in seinem bisherigen Domizil noch bis Ende des Jahres 2020 bleiben. „Das ist ein großer Meilenstein“, sagte der Rheinsberger Bürgermeister Frank-Rudi Schwochow (BVB/Freie Wähler). Denn eigentlich hätte die Einrichtung bereits Ende Juni ausziehen müssen, weil das Gebäude saniert werden sollte.

Die Stiftung Diakonissenhaus Friedenshort aus Nordrhein-Westfalen, der das Objekt in der Schillerstraße gehört, habe jedoch nach vielen Gesprächen eingewilligt, die Bauarbeiten zu verschieben, so Schwochow. Gelungen sei das nur, weil die Stiftung die Arbeit der Rheinsberger Begegnungsstätte sehr positiv bewertet und ein anderes Bauprojekt in einem anderen Bundesland vorgezogen hat. „Dafür bin ich sehr dankbar.“

Mietvertrag wurde schon 2018 zweimal verlängert

Ursprünglich sollte die Begegnungsstätte, die wöchentlich von rund 250 Menschen genutzt wird, bereits im vergangenem Jahr in das neue Rathaus von Rheinsberg umziehen. Dieses sollte eigentlich Ende 2017 fertig sein. Das Domizil in der Schillerstraße wurde deshalb zum 30. Juni 2018 gekündigt – auch wenn schon 2017 klar war, dass es deutliche Verzögerungen auf der Rathaus-Baustelle geben wird.

Nachdem die Arbeiten dort im vergangenen Jahr aufgrund von politischen Debakeln in Rheinsberg zum Teil völlig zum Erliegen kamen, hat die Stiftung den Mietvertrag zweimal verlängert – zuletzt im September, und zwar bis Juni 2019. Weil es sich schon da abzeichnete, dass das Rathaus auch bis zu diesem Termin nicht fertig wird, wurde ein Notfallplan für das Haus der Begegnung entworfen.

Umzug in die Remise vorerst vom Tisch

Dieser sah den Umzug in die Remise am Schloss vor. Das hätte nach sich gezogen, dass der Veranstaltungs- und Ausstellungsraum nicht mehr als solches genutzt werden kann. Auch für die Begegnungsstätte hätte dieser Plan B einige Nachteile gehabt (die MAZ berichtete).

Nun ist dieser Umzug vom Tisch – zumindest vorerst. Denn noch immer ist völlig offen, wann die Arbeiten am Rathaus abgeschlossen sein werden – und also auch, wann die Begegnungsstätte dort einziehen kann.

Arbeiten in den Bereichen, die 2019 vom Baustopp befreit wurden, haben noch kaum begonnen. „Wir kriegen so kurzfristig keine Termine, weil die Firmen anderweitig gebunden sind“, sagt Bauamtsleiter Daniel Hauke.

Termin für Rathaus-Fertigstellung weiter offen

Für die vom verordnetem Stillstand betroffenen Bereichen sucht die Stadt nach einem Projektsteuerer. Erst dieser soll nach dem Willen der Stadtvertreter den Baustopp aufheben dürfen. Bis zum endgültigen Zuschlag für den Experten werde jedoch noch mindestens ein halbes Jahr vergehen, sagt Schwochow nach einem Termin mit dem Anwalt, der die Ausschreibung betreut. Er rechnet damit, dass dieser erst Anfang 2020 die Arbeit aufnehmen wird.

Eine Schätzung, wann der mehrere Millionen teure Komplex fertig sein wird, wollen Schwochow und Hauke aktuell nicht abgeben. Der Verwaltungschef geht nicht unbedingt davon aus, dass die Arbeiten am Rathaus Ende 2020 abgeschlossen sind. Er verspricht aber: „Wir wollen die Zeit bis dahin gut nutzen“.

Von Celina Aniol

Eigentlich sollten die Plätze erst nach Abschluss der Bauarbeiten aufgestockt werden. Dank einer Ausnahmegenehmigung dürfen jetzt schon bis zu 87 Kinder die Rheinsberger Kita „Spatzennest“ besuchen. Am Ende werden es 95 sein.

14.05.2019

Bleiben die Kraftverhältnisse im Rheinsberger Stadtparlament, wie sie sind? Oder werden sich diese deutlich verändern? Fest steht jedenfalls, dass die Kommunalwahl am 26. Mai in der Prinzenstadt spannend wird.

16.05.2019

Bleiben die Kraftverhältnisse im Rheinsberger Stadtparlament, wie sie sind? Oder werden sich diese deutlich verändern? Fest steht jedenfalls, dass die Kommunalwahl am 26. Mai in der Prinzenstadt spannend wird.

13.05.2019