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Rheinsberg Im Rheinsberger Rathaus gelten wieder strengere Corona-Regeln
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Im Rheinsberger Rathaus gelten wieder strengere Corona-Regeln

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17:08 22.10.2020
Der Rheinsberger Bürgermeister Frank-Rudi Schwochow verordnet seiner Verwaltung angesichts der stark gestiegenen Coronazahlen die erste Stufe des Notmodus.
Der Rheinsberger Bürgermeister Frank-Rudi Schwochow verordnet seiner Verwaltung angesichts der stark gestiegenen Coronazahlen die erste Stufe des Notmodus. Quelle: Henry Mundt
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Das Rheinsberger Rathaus zieht prophylaktisch die Notbremse. Auch wenn die Stadt derzeit nicht als Corona-Hotspot gilt: Angesichts der deutlich gestiegenen Infektionszahlen in der Region gelten ab Montag erneut Zugangsbeschränkungen für die Verwaltungsgebäude.

Zwar fährt das Rathaus diesmal noch nicht das gesamte Angebot herunter. Sprich: Die normalen Sprechzeiten gelten wie gewohnt weiter. Zutritt in die Amtsstuben gibt es aber nur noch für diejenigen, die zuvor telefonisch oder per E-Mail einen Termin vereinbaren.

Rheinsberger Verwaltung soll arbeitsfähig bleiben

„Es geht darum, mehr Sicherheit zu schaffen, damit wir weiter arbeitsfähig bleiben“, erklärt Bürgermeister Frank-Rudi Schwochow. Sollte sich die Lage weiter verschärfen, dann werde er in seinem Haus nachsteuern.

Nach dem Ausbruch der Pandemie, also im März und den Monaten danach, durften Besucher nur in dringenden Fällen ins Rathaus. Manche Abteilungen boten gar keine Sprechstunden mehr an.

Anfang April wurde die Lage kurzzeitig sogar noch schlimmer: Weil Schwochow positiv auf Corona getestet wurde, wurden damals drei Viertel der Mitarbeiter in die häusliche Isolation geschickt. Der Rathausbetrieb lief einige Zeit auf absoluter Sparflamme, dann ging er wieder in den restriktiven Coronamodus über. Erst Mitte Juli lockerte die Verwaltungsspitze wieder stärker die strengen Zugangsregeln.

Von Celina Aniol