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Rheinsberg Kreis spricht weiter mit Besitzer der Obermühle
Lokales Ostprignitz-Ruppin Rheinsberg Kreis spricht weiter mit Besitzer der Obermühle
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15:13 04.06.2018
Das Gerüst und die Stützen an der Obermühle. Quelle: Celina Aniol
Rheinsberg

Der Giebel der Rheinsberger Obermühle wurde in diesem Jahr fachmännisch abgestützt. Auch das Schutzdach wurde erneuert. Doch wie geht es weiter mit dem historisch wertvollen und denkmalgeschützten, aber maroden Haus am Eingang des Prinzenstadtzentrums? „Die aktuellen Gespräche mit dem Verfügungsberechtigten des Eigentümers der Obermühle verlaufen konstruktiv“, versichert Britta Avantario, Sprecherin des Landkreises Ostprignitz-Ruppin. Allerdings könne der Kreis im Moment nicht sagen, welche weiteren Sicherungsmaßnahmen der Besitzer plant. „Dies ist Sache des Eigentümers“, antwortet Avantario. Auf die Frage, ob der Landkreis den Obermühlenbesitzer zu weiteren Arbeiten verpflichtet hat, bleibt die Sprecherin eine Antwort schuldig.

Langer Weg zu ersten Rettungsarbeiten

Seit Jahren versucht der Landkreis, den Eigentümer zu einer Sanierung zu bewegen. Lange Zeit hat dieser allerdings alle Aufforderungen zum Handeln ignoriert und nur wenig gegen den Verfall des Gebäudes unternommen. Erst als durch vom Dach herabfallende Steine im vergangenen Jahr Gefahr im Verzug für Fußgänger und vorbeifahrende Fahrzeuge war, sprang der Kreis per Ersatzvornahme ein: Er ließ den Bauzustand des Hauses trotz eines Widerspruchs des Besitzers untersuchen und dokumentieren. Dabei ist klar geworden, dass das Abstützen des Giebels nur ein erster Schritt sein kann, um das Gebäude zu retten. Der langfristige Erhalt des Hauses sei nur durch umfassende Baumaßnahmen möglich, zu denen auch das Stabilisieren der ufernahen Gründung und der Bau einer Überdachung gehören (die MAZ berichtete). Was davon tatsächlich umgesetzt wird, ist offen. Allerdings deuten die Gerüste und die neuen Holzbalken am Dach darauf hin, dass an dem Haus weiter gearbeitet wird.

Von Celina Aniol

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