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Rheinsberg Kritik an Beschwerden über laute Musik
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16:15 02.01.2019
Wo gefeiert wird, wird es auch mal laut. Doch gelegentliche Feste gehörten aus Sicht der Kleinzerlanger Ortsvorsteherin zum Dorfleben dazu. Quelle: Regine Buddeke
Kleinzerlang

Abendliche Tanzveranstaltungen in Kleinzerlang? Diese traue sich kaum noch jemand zu organisieren, berichtete kürzlich Ortsvorsteherin Ilona Schenk den Rheinsberger Stadtvertretern. „Unsere Gaststätten machen jedenfalls nichts mehr.“ Das Problem sei, dass sich neu in das Dorf zugezogene Menschen über die Musik beschweren und auch schnell die Polizei auf den Plan rufen.

Laute Musik als Körperverletzung

„Sie sagen, sie fühlen sich körperverletzt dadurch“, so Schenk. Das stimme sie traurig. Denn gelegentliche Veranstaltungen dieser Art gehören zum Dorfleben schließlich dazu. Hinzu komme, dass ein gewisser Lärmpegel anderswo geduldet wird, so zum Beispiel beim Rheinsberger Weihnachtsmarkt: „Da lief die Musik genauso laut und keiner hat sich beschwert“, sagte die Ortsvorsteherin.

Auch andernorts gibt es Beschwerden

Auch in der Kernstadt gebe es oft Beschwerden wegen zu lauter Musikwiedergabe, opponierte Bürgermeister Frank-Rudi Schwochow. Viel unternehmen könne man dagegen allerdings nicht: Laut des Immissionsschutzgesetzes des Landes, das in der Zeit von 22 bis 6 Uhr Nachtruhe vorschreibt.

Von Celina Aniol

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