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Rheinsberg Geld für die Feuerwehr ist da
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18:19 11.12.2018
Das alte Feuerwehrhaus in Flecken Zechlin ist nicht mehr tragbar. Nun will das Land beim Bau eines neuen helfen.
Das alte Feuerwehrhaus in Flecken Zechlin ist nicht mehr tragbar. Nun will das Land beim Bau eines neuen helfen. Quelle: Aniol Celina
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Flecken Zechlin

Der Zuschuss vom Land für den Neubau eines Feuerwehrhauses in Flecken Zechlin ist da. Die Stadt Rheinsberg hat den Zuwendungsbescheid überraschend am Montag erhalten, berichtete Bürgermeister Frank-Rudi Schwochow den Stadtvertretern am Abend des gleichen Tages. Denn eigentlich wollte das Land über das Projekt erst am 17. Dezember entscheiden, wie Andreas Carl, Sprecher des Innenministeriums, der MAZ kürzlich sagte. Das Land war nämlich nicht sicher, ob Rheinsberg das Gebäude bis Ende 2019 errichten kann, wie es die Förderrichtlinien verlangen.

Anscheinend sind die Bedenken aber ausgeräumt, nachdem die Stadt einen genauen Bauablaufplan nach Potsdam geschickt hatte. Denn das Land hat nun zugesagt, die Kommune bei dem Vorhaben mit rund 550 000 Euro zu unterstützen. Die Gesamtbaukosten betragen 1,2 Millionen Euro. Schwochow ist aber bewusst, dass der Zeitplan nach wie vor „äußerst ambitioniert“ ist. „Wir haben keinen zeitlichen Puffer“, sagte er in der Sitzung. Zugleich appellierte er an sie, „Störfeuer“ während der Bauzeit zu vermeiden. Diese könnten das Projekt ins Wanken bringen. Die Folge wäre, dass die Stadt die Landeshilfe verliert.

Der Stadtchef hofft, dass die Ende November beim Kreis beantragte Baugenehmigung im Januar vorliegt. Der Kreis habe eine zügige Bearbeitung versprochen. Danach könnten die Arbeiten ausgeschrieben werden. Wenn alles glatt läuft, will die Kommune dann am 25. Februar mit dem Bau starten. Um keine Zeit zu verlieren, hat die Stadt bereits gestern die vorgestern von den Stadtvertretern beschlossenen Änderungen im Bebauungsplan von Flecken Zechlin an den Kreis übermittelt.

Ob am Ende alles klappt, sei dennoch offen. „Es ist ein Ritt auf einer Rasierklinge“, sagt Schwochow. Es reiche, dass sich keine Bauunternehmen in der Kürze der Zeit für das Projekt finden lassen oder diese astronomische Summen verlangen, wie es in diesem Jahr bei anderen Bauvorhaben mehrfach vorkam, um das Projekt scheitern zu lassen.

Von Celina Aniol