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Rheinsberg Umzug in die Remise birgt große Probleme
Lokales Ostprignitz-Ruppin Rheinsberg Umzug in die Remise birgt große Probleme
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17:05 07.02.2019
Das Rheinsberger Haus der Begegnung zieht Ende Juni aus seinem bisherigen Haus an der Schillerstraße aus und in die Remise ein. Quelle: Celina Aniol
Rheinsberg

Das Rheinsberger Haus der Begegnung zieht nach der Sommerpause in die Remise um. Das historische Haus am Schloss kann dann nicht mehr wie sonst für Ausstellungen und Veranstaltungen genutzt werden. „Das ist bitter, aber nicht zu ändern“, sagt Bürgermeister Frank-Rudi Schwochow.

Bis vor Kurzem war diese Variante nur als eine reine Notfalllösung gedacht. Jetzt stehe aber fest, dass das neue Rathaus auf keinen Fall bis Ende Juni fertig wird. Genau zu diesem Zeitpunkt muss die Begegnungsstätte aber, die dorthin umziehen sollte, aus ihrem bisherigen Domizil an der Schillerstraße ausziehen.

„Es ist aber ein reiner Notbetrieb in der Remise“, betont Schwochow. Und einige Probleme, die mit dem Umzug zusammenhängen, noch ungelöst. So sei offen, ob die vom Haus der Begegnung angebotenen Ferienspiele in diesem Jahr stattfinden können. Fest stehe, dass es weder in der Remise noch an den Schulen Platz dafür gibt und die Stadt über keinen weiterer Standort verfügt, so der Verwaltungschef.

Auch für das Parkplatzproblem sieht Schwochow keine Lösung. Die oft betagten Besucher der Begegnungsstätte seien darauf angewiesen, in unmittelbarer Nähe ihr Auto abstellen zu können, berichtet Marianne Maronde, die das Haus der Begegnung leitet. Rund um die Remise gebe es aber so gut wie keine kostenfreien Parkmöglichkeiten. „Unsere Nutzer machen sich deswegen große Sorgen.“

Die Parkzone in einer Straße aufzuheben, um Platz für Fahrzeuge der künftigen Remisegäste zu schaffen, sei aber nicht so einfach möglich, so Schwochow. Denn die bereits vergebenen Anwohnerparkausweise gelten eine Straße weiter nicht mehr. Der Bürgermeister glaubt deshalb, dass nur die Aufhebung aller Parkzonen in der gesamten Stadt rechtlich vertretbar wäre. Doch auf diese Einnahmen will er nicht verzichten.

Wann der Notbetrieb der Begegnungsstätte in der Remise enden wird, ist aufgrund der seit Monaten ruhenden Bauarbeiten am neuen Rathaus völlig offen. Schwochow rechnet damit, dass das Haus der Begegnung bestenfalls im Oktober 2020 dort einziehen kann. „Ich hoffe, dass der Baustopp endlich aufgehoben wird und es endlich vorangeht auf der Rathausbaustelle“, sagt Maronde. Die Stadtvertreter sollen über dieses strittige Thema in einer Sondersitzung am 19. Februar entscheiden.

Von Celina Aniol

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