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Rheinsberg Petra Pape ist neue Ortsvorsteherin
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01:16 29.06.2019
Petra Pape, hier in ihrem Fahrradladen, ist die neue Ortsvorsteherin von Rheinsberg. Quelle: Mischa Karth
Rheinsberg

Petra Pape ist zur neuen Ortsvorsteherin von Rheinsberg gewählt worden. Die BVB/Freie Wähler-Frau löst den sozialdemokratischen Ortschef Sven Alisch ab.

Sven Alisch stand seit 2003 an der Spitze der Kernstadt. Er ist damals zum ersten Ortsbürgermeister der Kommune gewählt worden und seitdem ununterbrochen im Amt.

Bei der aktuellen Ortsbeiratswahl erhielt Alisch nur noch die viertmeisten Stimmen. Er kandidierte nun nicht mehr als Ortsvorsteher. Stattdessen gingen Petra Pape und Jörg Möller (SPD) ins Rennen.

Pape erhielt die meisten Stimmen bei der Wahl

Petra Pape hat bei der Wahl im Mai die größte Unterstützung der Bevölkerung bekommen: Sie erzielte 714 Stimmen. Direkt hinter ihr lag Mario Stärck (Linke) mit 613 Kreuzen. Für Jörg Möller haben 406 Menschen gestimmt.

Die 57-Jährige gewann die Abstimmung am Dienstagabend im zweiten Wahlgang mit fünf zu vier Stimmen. BVB/Freie Wähler haben im Ortsbeirat von Rheinsberg drei Vertreter. Genauso viele also, wie die Sozialdemokraten.

Die anderen drei Sitze belegen CDU, Linke und FDP. Für die CDU ist allerdings statt des gewählten Stefan Halbeck, der sein Mandat abgelehnt hat, Günter Steffens in das Gremium eingezogen.

Neue Ortschefin will Spaltung der Stadt auflösen

Für Petra Pape, die auch Fraktionschefin von BVB/Freie Wähler in der Stadtverordnetenversammlung ist, ist es vor allem wichtig, die „Spaltung in der Stadt“ zu überwinden. Diese tiefen Graben unter den Einwohnern von Rheinsberg sieht sie – grob gesagt – zwischen denjenigen, die den seit Anfang 2018 amtierenden Bürgermeister Frank-Rudi Schwochow (BVB/Freie Wähler) gut finden, und denjenigen, die sich gegen ihn richten.

Die Fahrradhausinhaberin hofft, dass die verschiedenen Lager im Ortsbeirat schnell wieder konstruktiv zusammenarbeiten können. „Wir sind doch in der Sache oft einer Meinung, auch wenn wir bei der Umsetzung der Themen mal verschiedener Meinung sind.“

Ihr Rezept: mit Menschen ins Gespräch kommen

Die Wogen in der Stadt glätten, will sie, indem sie das Gespräch mit Menschen an unterschiedlichen Orten sucht, sie stärker in die Lokalpolitik einbezieht. Auf diese Art will sie auch ihre anderen Ziele erreichen: die Stärkung der Vereine, die Verbesserung des Stadtbilds, die Unterstützung der Kitas, Schulen oder des Hauses der Begegnung.

Petra Pape sieht in Alisch denjenigen, der sich 16 Jahre lang „mit Herzblut“ für die Stadt engagiert hat. Sie glaubt aber auch, dass ein Wechsel der Stadt gut tut. „Die Demokratie wird gestärkt, wenn durch neue Menschen neuer Schwung reinkommt.“

Von Celina Aniol

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