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Rheinsberg Prinzenstadt freut sich über mehr Touristen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Rheinsberg Prinzenstadt freut sich über mehr Touristen
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17:39 06.03.2019
Das Schloss Rheinsberg gehört zu den touristischen Markenzeichen im Land Brandenburg. Quelle: Peter Geisler
Rheinsberg

Die Prinzenstadt bleibt ein Tourismusmagnet: Im vergangenen Jahr wurden in den Hotels und Pensionen mit mehr als zehn Betten fast 573.000 Übernachtungen gezählt, das sind gut 2700 mehr als 2017, freute sich am Mittwoch Rheinsbergs Tourismusmanagerin Sigune Schmidt-Ulbrich. Damit habe Rheinsberg nach der Landeshauptstadt Potsdam, in der 2018 mehr als eine Million Übernachtungen gezählt wurden, erneut den zweiten Platz in der Beliebtheitsskala erreicht und den staatlich anerkannten Kurort Burg im Spreewald auf Rang drei verwiesen, so die Tourismusfrau. In Burg wurden im vergangenen Jahr 563.158 Übernachtungen registriert.

Viele Besucher bleiben auch etwas länger

Besonders freut sich Schmidt-Ulbrich, dass Rheinsbergs Gäste inzwischen etwas länger in der Stadt bleiben. Lag die Aufenthaltsdauer 2016 noch im Schnitt bei 3,47 Tagen, ist sie im vergangenen Jahr auf 3,58 Tage gestiegen. „Das macht sich schon bemerkbar“, so Schmidt-Ulbrich.

Die Tourismusmanagerin geht davon aus, dass in diesem Jahr noch mehr Gäste nach Rheinsberg strömen werden. „Fontane zieht“, betonte Schmidt-Ulbrich. So gebe es in der Rheinsberger Tourismusinformation schon deutlich mehr Anfragen nach Übernachtungen als in den ersten zwei Monaten des vergangenen Jahres.

Hotel in Liebenwalde ist geschlossen

Unklar ist indes, ob und wie es sich bisher auswirkt, dass seit Dezember wieder das gesamte Jahr über Züge von Berlin aus in die Prinzenstadt fahren – und nicht allein von Ostern bis Oktober. Zu dieser Veränderung, auf die Stadt und Landkreis jahrelang gedrängt hatten, gibt es noch keine Daten. Schmidt-Ulbrich hofft aber, „dass die Züge auch nach Ende der Testphase das gesamte Jahr Rheinsberg anfahren werden.

Während die Übernachtungszahlen in Ostprignitz-Ruppin im vergangenen Jahr um 1,3 Prozent zulegten, gab es im gesamten Gebiet des Tourismusvereins Ruppiner Seenland nach zehn Jahren des ständigen Zuwachses einen Rückgang von 1,1 Prozent. Vereinschef Peter Krause führt das vor allem darauf zurück, dass im vergangenen Jahr der Preußische Hof in Liebenwalde (Oberhavel) geschlossen hat. Das Hotel hatte 180 Betten in gut 90 Zimmern und etwa 30.000 Übernachtungen im Jahr. „Das macht sich schon bemerkbar, wenn so ein Angebot plötzlich fehlt“, so Krause.

Zum Ruppiner Seenland gehören der gesamte Kreis Oberhavel sowie der Altkreis Neuruppin, während Kyritz und Wittstock touristisch zur Reiseregion Prignitz zählen.

Von Andreas Vogel

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