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Rheinsberg Problem mit Hundekotbeuteln im Wald
Lokales Ostprignitz-Ruppin Rheinsberg Problem mit Hundekotbeuteln im Wald
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13:05 09.01.2020
Die Stadt Rheinsberg überlegt, ob sie zusätzliche Abfalltonnen für Hundehinterlassenschaften aufstellt. Quelle: Celina Aniol
Rheinsberg

In Berlin könne man mittlerweile nur noch in der Mitte des Gehwegs laufen, sagt der Rheinsberger Bürgermeister Frank-Rudi Schwochow. So schlimm sei dort das Problem mit dem Hundekot. In Rheinsberg sei es – wenn man es mit der Hauptstadt vergleicht – quasi nicht vorhanden.

„Hier und da wird es aber Probleme geben“, räumt er ein mit Blick auf die Lage im Gebiet der Wohnungsgesellschaft Rewoge, die jetzt sogar ein Gassi-Verbot für bestimmte Standorte ausgesprochen hat (die MAZ berichtete). „Uns liegen aber keine massiven Beschwerden vor.“

Insgesamt mehr Müll im Wald

Die Stadt beschäftigt sich derzeit dennoch mit dem Thema Hundekot. Denn im Wald am Rande der Stadt werden seit einiger Zeit Tüten voller Hundehinterlassenschaften einfach fallengelassen, wie die Rheinsberger Revierförsterin Annette Meckel auf MAZ-Anfrage bestätigt. „Kot ohne Beutel im Wald stört mich nicht, die Beutel aber schon.“ Vor allem am Sonnendamm sei das Problem groß.

Sie hat deswegen vorgeschlagen, dass die Stadt dort Mülleimer aufstellt. „Es ist die Frage, wie man es ihnen leichter macht.“ Schließlich machen sie sich schon die Mühe und räumen die Haufen ihrer Hunde weg. Aber auch abgesehen von der Kottütenmisere wären Abfalleimer „klasse“. Denn das Müllproblem im Wald sei in letzter Zeit insgesamt größer geworden.

Beutel in der eigenen Mülltonne entsorgen

Heiß darauf, neue Möglichkeiten für die Entsorgung bereitzustellen, ist Schwochow nicht. Er sieht ein, dass das wegen der Kotbeutel gut wäre. „Es gibt aber zwei Seiten der Medaille“, so der Verwaltungschef. Denn einige Menschen werfen dort dann auch ihren Hausmüll rein –säckeweise. Genau aus diesem Grund habe die Stadt an einigen Stellen Abfallkörbe abgebaut.

Dass die Menschen dann die Hundekottüte nicht loswerden können, sehen Schwochow sowie der Ordnungsamtsleiter Daniel Hauke nicht als Problem. Schließlich laufen die Menschen, die mit ihren Vierbeinern Gassi gehen, meistens wieder nach Hause zurück. Dort könnten sie dann den Beutel problemlos in der eigenen Tonne entsorgen.

Von Celina Aniol

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