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Rheinsberg Rheinsberg tritt Netzwerk von Kommunen gegen Antisemitismus bei
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Rheinsberg tritt Netzwerk von Kommunen gegen Antisemitismus bei

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16:14 06.09.2021
Der Rheinsberger Bürgermeister Frank-Rudi Schwochow (r.) mit der brandenburgischen Antisemitismusbeauftragten Diana Sandler und José Paca, dem Vorsitzenden des Dachverbandes der Migrantenorganisationen in Ostdeutschland.
Der Rheinsberger Bürgermeister Frank-Rudi Schwochow (r.) mit der brandenburgischen Antisemitismusbeauftragten Diana Sandler und José Paca, dem Vorsitzenden des Dachverbandes der Migrantenorganisationen in Ostdeutschland. Quelle: Alexander Aehlig
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Kommunen gegen Antisemitismus – unter diesem Namen wurde kürzlich ein brandenburgisches Netzwerk gegründet. Zu den Erstunterzeichnern gehört der Rheinsberger Bürgermeister Frank-Rudi Schwochow. Er betonte in seiner Rede, dass die Menschen einen moralischen Kompass benötigen, auch wenn manchmal das Handeln Einzelner nicht von Vernunft und Moral geprägt ist. Der Verwaltungschef bedankte sich zugleich für die Unterstützung seiner Stadt, als dort im vergangenen Jahr interkulturelle Konflikte ausbrachen.

Polizeiexperte: immer mehr antisemitische Straftaten

Das Netzwerk wurde am Rande von Feierlichkeiten der Jüdischen Gemeinschaft im Land Brandenburg ins Leben gerufen, die 30 Jahre ihrer Wiedergründung beging. Die Initiative begrüßte unter anderem José Paca, Vorsitzender des Dachverbandes der Migrantenorganisationen in Ostdeutschland, sowie die brandenburgische Antisemitismusbeauftragte Diana Sandler.

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Sandler warb dabei für eine weitere Aktivierung der jüdischen Gemeinden und für die Zusammenarbeit mit demokratischen Parteien. Andreas Wimmer, der Extremismusbeauftragte der märkischen Polizei, wies an diesem Tag auf den besorgniserregenden Anstieg antisemitischer Straftaten hin.

Von Celina Aniol