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Rheinsberg Hoffnungsschimmer für den Bildungscampus
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10:12 11.03.2019
Martin Gorholt bestätigt nach einem Besuch in Rheinsberg den dringenden Sanierungsbedarf der Schulgebäude der Stadt. Quelle: Celina Aniol
Rheinsberg

Für den Rheinsberger Bildungscampus gibt es jetzt einen neuen Hoffnungsschimmer. „Die Landesregierung ist daran interessiert, dass es beim Schulcampus Rheinsberg vorwärts geht“, sagte der Potsdamer Staatssekretär Martin Gorholt (SPD) gestern auf MAZ-Anfrage. „Das ist ein für die Stadt und die Region wichtiges Projekt.“

In Einzelfällen will das Land einspringen

Zwar finanziere das Land im Normalfall lediglich die Lehrkräfte, während für die Gebäude der beiden Rheinsberger Schulen die Kommune zuständig ist. „Dennoch unterstützt das Land solche Projekte in Einzelfällen“, so der Chef der Staatskanzlei.

Weitere Gespräche sind notwendig

Wie das trotz kürzlicher Absage vom Fördergeld aus dem Landesprogramm Kip für die 4,7 Millionen Euro teure Sanierung des Bildungscampus funktionieren könnte, darüber habe er sich mit Vertretern der Stadt in dieser Woche unterhalten. Gorholt sieht dabei eine Möglichkeit, die Erneuerung der Gebäude mit Geld aus dem FörderprogrammSoziale Stadt“ zu finanzieren. Er stellt aber auch gleich klar: „Über eine eventuell mögliche Förderung des Landes müssen weitere Gespräche geführt werden“.

Gorholt spricht vom „dringenden Sanierungsbedarf“

Der Staatssekretär hat am Donnerstag auf Einladung der SPD-Landtagsabgeordneten Ulrike Liedtke den Bildungscampus besichtigt. „Dabei konnte ich mir einen Eindruck davon verschaffen, dass das Schulgebäude in keinem guten Zustand ist und dringender Sanierungsbedarf besteht.“ An den Gesprächen haben auch Bürgermeister Frank-Rudi Schwochow (BVB/Freie Wähler) sowie Stephan Greiner-Peter, Elternsprecher und Vorsitzender der Schulkonferenz, teilgenommen. Bei dem Treffen sei vereinbart worden, dass Gorholt mit den zuständigen Ministerien einen „tragfähigen Lösungsansatz“ für das Rheinsberger Schulproblem finden soll, heißt es aus dem Büro von Ulrike Liedtke.

Gemeinsam statt gegeneinander

Anfang dieser Woche gab es unerfreuliche Nachrichten zum Bildungscampus: Potsdam hatte den Widerspruch der Stadt gegen die Absage von Kip-Fördermitteln abgelehnt. In den Monaten davor gab es herbe Kritik am Land aus Rheinsberg wegen dieser Ablehnung (die MAZ berichtete). Gorholt bezog nun Stellung dazu. Es sei müßig über die Gründe für die Absage zu debattieren. „Das führt nicht weiter. Es ist sicher besser, jetzt gemeinsam nach vorne zu schauen.“

Von Celina Aniol

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