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Rheinsberg Stadt wollte bei Zwangsversteigerung zuschlagen
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16:17 29.10.2019
Die Versteigerung sollte am Amtsgericht in Neuruppin stattfinden. Quelle: Peter Geisler
Rheinsberg

Eine Produktionshalle samt Zubehör und Büro- sowie Sozialräumen und genügend Freifläche drumherum im Rheinsberger Gewerbegebiet sollte am Dienstagmorgen im Neuruppiner Amtsgericht versteigert werden. Grund war eine Zwangsvollstreckung. Doch das Angebot wurde zurückgezogen, weil der Schuldner seine Verbindlichkeiten doch noch beglichen hat.

Interesse, das etwa 8600 Quadratmeter große Gelände mit einem Verkehrswert von knapp 290.000 Euro zu kaufen, hatte auch die Stadt Rheinsberg, wie Bürgermeister Frank-Rudi Schwochow auf MAZ-Anfrage sagte. Die Halle sollte als ein neues Domizil für den Bauhof dienen, dessen Geräte seit Jahren an vielen Standorten stehen und dessen aktuelle Zentrale in den Räumen der Arbeitsfördergesellschaft Rabs als ungeeignet kritisiert wird (die MAZ berichtete).

Kein anderer Standort in Sicht

Dass aus dem Kauf nichts wird, bedauert der Verwaltungschef. „Dort hätten wir alles an einer Stelle unterbringen können“, sagt Schwochow. Einen alternativen neuen Standort hat die Stadt nicht, die bereits seit dem Sommer mit dem Objekt liebäugelt. „In Rheinsberg etwas Vergleichbares zu finden, ist schwierig.“

In der Prinzenstadt gibt es seit Jahren Bemühungen, eine neue Bleibe mit Perspektive für den Bauhof zu finden, der schon oft umziehen musste. Bisher blieben sie jedoch erfolglos. 2018 verkündete Schwochow, den Einsatz wegen der vielen anderen Projekte wie des Rathausbaus vorerst auf Eis zu legen. Denn alles könne die Stadt weder finanziell noch personell stemmen. Die Gelegenheit bei der aktuellen Versteigerung sei aber zu verlockend gewesen.

Von Celina Aniol

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