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Rheinsberg Stadt hat eine neue Internetseite
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16:46 23.05.2019
Die neue Internetseite der Stadt Rheinsberg. Quelle: Celina Aniol
Rheinsberg

Die Bilder bestechen: Große Formate mit kräftigen Farben und detailreichen Motiven nehmen die Besucher in Empfang. Und auch die Gliederung ist durchdacht und benutzerfreundlich. Die Bedienung der Seiten ist intuitiv zu begreifen. Kurzum: Die neue Internetseite der Stadt Rheinsberg glänzt im Vergleich zur ihrer nicht mehr zeitgemäßen Vorgänger-Variante.

Seit dieser Woche ist der neue Auftritt im Netz zu finden. Entstanden ist er in Zusammenarbeit mit dem Förderverein für regionale Entwicklung aus Nuthetal. Das Besondere: Die Hauptarbeit an dem Projekt haben Studenten und Azubis erledigt. Das ist immer so bei dem Angebot des Vereins. „Und sie haben es wirklich sehr gut gemacht“, lobt die Rheinsberger Hauptamtsleiterin Corina Seefeld, die das Projekt betreute.

Die Testseite ein Jahr lang weiterentwickelt

In dem neuen Online-Portal der Prinzenstadt steckt viel Arbeit. Seit Anfang vergangenen Jahres sitzen die jungen Leute und die Kommune daran. Die interne Testseite, die kontinuierlich weiterentwickelt wurde, gibt es bereits seit Mai 2018. Das schwierige bei der Neugestaltung: Alle Absprachen liefen telefonisch oder per Mail ab. Ein Vor-Ort-Besuch, wie ihn sonst Internetseitendesigner anbieten, ist bei dem Angebot des Vereins nicht vorgesehen, der sich auch um die Plattformen der Rheinsberger Schulen kümmert.

Das ist ein Nachteil. Allerdings werde dieser sehr gut von einem Vorteil der Zusammenarbeit in den Hintergrund gedrängt, meint Bürgermeister Frank-Rudi Schwochow: Die neue Präsenz hat die Kommune durch die Kooperation keinen Cent gekostet. Das Angebot des Vereins ist immer kostenfrei, da die Azubis und Studenten durch die Kooperation die Gelegenheit bekommen, sich in der Praxis auszuprobieren.

Hauptamtsleiterin Corina Seefeld Quelle: Peter Geisler

„Die Arbeitsweise war schon eine Herausforderung“, berichtet Seefeld. Schließlich musste jeder Schrifttyp, jede Farbe und auch die anderen Layout-Elemente sowie Inhalte bis ins kleinste Detail abgestimmt werden. „Wir haben darauf geachtet, dass alles miteinander harmoniert, optisch und inhaltlich“, so die Amtsleiterin.

Das, was derzeit im Netz zu sehen ist, sei allerdings immer noch nicht die finale Fassung der Seite. „Eine finale Fassung darf es bei einer Internetseite aber auch gar nicht geben“, meint die Rathausmitarbeiterin. „Sonst machen wir etwas verkehrt.“ Aktualität sei alles. Und das bedeutet, dass der Auftritt ständig verändert werden muss.

Und genau dabei punkte die neue Seite ebenfalls. Die Pflege des alten Auftritts sei „sehr umständlich“ gewesen. Das habe sich grundsätzlich geändert. Gesunken seien auch deutlich die Kosten der Pflege durch die Umstellung. Absolute Zahlen nennt Seefeld zwar nicht. Sie sagt aber, dass die Stadt etwa 70 Prozent weniger als bisher dafür ausgeben muss.

Seite passt sich jetzt den Geräten an

Und auch für den Nutzer gebe es positive Neuerungen. So seien jetzt wichtige Themen viel leichter zu finden. Dazu gehören die Ergebnisse von Wahlen oder der Hinweis auf der Beschwerdeportal „Der Maerker“, Informationen über den Städtebau oder der zum Teilhabeplan.

Vize-Bürgermeister Daniel Hauke gefällt auch, dass sich nun das Aussehen der Seite an das Gerät anpasst, mit dem diese aufgerufen wird. Das sei wichtig, weil heutzutage die meisten Menschen Infos nicht am PC aufrufen, sondern auf dem Smartphone oder Tablet surfen. Wenn der Auftritt auf diesen kleineren Geräten nicht funktioniert, wird er kaum noch angenommen.

Das Fazit des Bürgermeisters zu der neuen Internetseite von Rheinsberg fällt eindeutig positiv aus: „Sie ist besser, moderner, kostengünstiger.“

Von Celina Aniol

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