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Ostprignitz-Ruppin Rosenkönigin wird das Laga-Maskottchen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Rosenkönigin wird das Laga-Maskottchen
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12:14 18.01.2018
Die Rosenkönigin Tanja I. wirbt seit August 2016 für Wittstock und wird auch bei der Landesgartenschau 2019 im Mittelpunkt stehen. Quelle: Christamaria Ruch
Wittstock

Mit königlichen Grüßen punktet nun die Wittstocker Rosenkönigin Tanja I. Denn seit Mitte Dezember lächelt sie von einer Postkarte. Gleich 5000-fach ist dieses Lächeln zu haben; die erste Auflage umfasst 5000 Stück.

„Ich freue mich immer wieder, dass ich Wittstock repräsentieren darf“, sagt die Rosenkönigin. Im bürgerlichen Leben heißt sie Tanja Lezin und arbeitet als Erzieherin in der Kita Kinderland in Wittstock. Die 24-jährige tritt souverän auf, stellt sich den Herausforderungen des Amtes und wirbt unermüdlich für Wittstock: „Ich lebe gern hier, Wittstock ist eine wundervolle Stadt und ich möchte als Rosenkönigin noch mehr Publikum hierher locken, so dass die Besucher sehen, wie schön es hier ist.“

Tanja I. ist die siebente Wittstocker Rosenkönigin, die seit 2001 dieses Amt bekleidet. Einmalig in diesem Ehrenamt ist, dass nun die Hoheit weitere Aufgaben übernimmt. Sie wird auch das Gesicht und Maskottchen bei der Landesgartenschau (Laga) 2019 in Wittstock sein.

Im Mai 2015 trat Tanja Lezin zunächst als Rosenprinzessin an. Bei ihrer Bewerbung befand sich Wittstock ebenfalls in der Bewerbungsrunde um die Laga. Dann fiel im November 2015 der Zuschlag für Wittstock und im August 2016 übernahm Tanja Lezin das Amt der Rosenkönigin.

„In der Marketingrunde für die Laga stand schnell fest, dass die Rosenkönigin unser Laga-Maskottchen wird“, sagt Stadtsprecher Jean Dibbert. Denn Tanja I. hat sich bereits als Marke etabliert.

Ab August mehr Auftritte

„Was passt besser zur Laga als die Rosenkönigin?“, stellt Jean Dibbert die Frage in den Raum. Schon jetzt steht fest, dass die regionalen und handverlesenen Auftritte für Tanja I. ab August dieses Jahres eine neue Dimension annehmen. „Bis August ist das alles noch entspannt, aber dann nimmt das Pensum an Auftritten für die Lagawerbung zu“, so Dibbert. „Es ist für mich eine Ehre, Wittstock bei der Laga repräsentieren zu dürfen“, sagt Tanja I. Lampenfieber kennt sie kaum. „Das ist eher Vorfreude.“ Ohne Zögern setzt sie hinzu: „Ich hätte mich auch um das Amt der Rosenkönigin beworben, wenn schon damals Wittstock zur Lagastadt auserwählt gewesen wäre.“

Eine Marketingagentur aus Berlin vermittelte den Kontakt zur Theaterschneiderin Christina Weiß in Berlin. „Das war auch für uns als Stadt wichtig, dass erstmals eine Profischneiderin ein neues Kleid für die Hoheit anfertigt“, sagt Dibbert. Gleich zwei identische Kleider in Form einer Rosenblüte samt Rosenkrone stehen seit Herbst vergangenen Jahres für Tanja I. bereit.

Wenn die Laga am 18. April 2019 ihre Tore in Wittstock öffnet, beginnt für Tanja I. eine besonders aufregende Zeit. „Während der Laga wird sie fast täglich unterwegs sein“, sagt Jean Dibbert. Für die Arbeit als Laga-Maskottchen benötigt Tanja I. Ausdauer und rhetorische Stärke. „Da haben wir überhaupt keine Bedenken“, sagt Dibbert. „Ich freue mich auf diese Zeit, und außerdem habe ich beim Start der Laga schon zweieinhalb Jahre Erfahrungen als Rosenkönigin gesammelt“, sagt die 24-Jährige. „Die Laga hat natürlich eine andere Reichweite und Dimension und es ist schön, wenn die Rosenkönigin schon jetzt so wahrgenommen wird“, sagt Jean Dibbert.

Doch zunächst richtet Tanja I. ihr Augenmerk auf die nächsten Auftritte. Kommende Woche Mittwoch tritt sie bei der Grünen Woche in Berlin auf. „Da bin ich dann zum dritten Mal“, sagt sie. Stadtfest, Orchesterfestival, Tourismustag und andere lokale Termine stehen ebenfalls wieder im Kalender. „Am liebsten bin ich bei „Willkommen im Leben“, da werden unsere jüngsten Einwohner begrüßt“, sagt sie. Auch in der Partnerstadt Uetersen fühlt sie sich wohl. „Dort spüre ich die Verbundenheit zwischen beiden Städten, werde dort angesprochen und schreibe mir Grüße auf, die ich dann hier ausrichte“, sagt Tanja I. In der Kita Kinderland betreut sie eine Hortklasse. „Die Kinder wissen, dass ich auch Rosenkönigin bin“, sagt sie.

Von Christamaria Ruch

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