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Ostprignitz-Ruppin 2019 – ein warmes aber dennoch gutes Anglerjahr
Lokales Ostprignitz-Ruppin 2019 – ein warmes aber dennoch gutes Anglerjahr
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11:15 11.01.2020
Angeln liegt im Brandenburg im Trend. Mehrere hundert Angelgewässer laden ins Land der 3000 Seen ein. Quelle: Foto: Patrick Pleul/dpa
Neuruppin

Brandenburg ist Anglerland. Im September 1990, vor 30 Jahren, wurde in Pätz (Dahme-Spreewald) der Landesanglerverband Brandenburg (LAVB) gegründet. Allein in Brandenburg und Berlin hat der Verband heute rund 83 000 Mitglieder, die in 1400 Vereinen organisiert sind.

Wer im Landesanglerverband Mitglied ist, kann alle Gewässer nutzen, die dieser bewirtschaftet. Auch mit Berufsfischern und anderen Landesverbänden gibt es Vereinbarungen, so dass Angler dort zu günstigen Bedingungen angeln können.

Im Landkreis Ostprignitz-Ruppin gibt es drei Kreisanglerverbände (Ruppin, Kyritz, Wittstock), in der Prignitz zwei (Perleberg und Prignitz).

Trübes Wasser aber wenig Schäden

Das Anglerjahr 2019 war für die Petrijünger des Landkreises Ostprignitz-Ruppin trotz teilweise tropischer Temperaturen und niedriger Wasserstände weniger kritisch als der Sommer 2018.

Die hohen Temperaturen und die Trockenheit richteten in den Anglergewässern nur wenige Schäden an. An vielen Seen trübten Algen zwar schneller das Wasser, ein umfangreiches Fischsterben auf Grund hoher Wassertemperaturen und daraus resultierenden Sauerstoffmangels gab es aber nicht.

Kontrolle ist besser

„Wir haben die Gewässer immer wieder kontrolliert und Sauerstoffproben genommen“, sagt Thomas Walter, Vorsitzender des Ruppiner Kreisanglervereins. „Nur in einem Fall hatten wir tote Fische, das kommt aber in natürlichen Gewässern immer wieder mal vor, es hängt von vielen Faktoren ab.

 Der Katerbower See ist zum Beispiel sehr flach. Wir haben dann Wasser in den See gepumpt“, erzählt der Vereinschef.

„Wir hatten überhaupt keine Probleme“ sagt der Vorsitzende des Kreisanglervereins Ostprignitz-Ruppin, Region Wittstock, Walter Fritze. Neben der Dosse und zahlreichen kleineren Seen gehören der Große Baalsee und der Königsberger See zu den Wittstocker Angel-Gewässern.

Gute Zusammenarbeit mit Fischereiaufsehern

„Durch unsere Fließgewässer funktioniert der Sauerstoffaustausch in den Seen recht gut“, sagt der Vereinsvorsitzende. Der 68-Jährige kommt nach eigenen Aussagen aber nur noch selten dazu, den Tag am See zu verbringen, denn sein Amt erfordert doch viel Schreibtischarbeit.

Dennoch ist er zufrieden und geht optimistisch in das neue Jahr. „Es gibt keine Probleme, auch mit den Fischereiaufsehern arbeiten wir gut zusammen. Sie haben alles im Griff“, sagt Walter Fritze.

Sein Angelrevier hat er in den letzten Jahren weiter nach Norden verlegt. Die Ostsee, Dänemark und Norwegen haben es ihm angetan – Hering, Lachs und Dorsch stehen vermehrt auf dem Speiseplan.

Von Cornelia Felsch

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