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Ostprignitz-Ruppin Schlaglöcher werden größer
Lokales Ostprignitz-Ruppin Schlaglöcher werden größer
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18:23 02.02.2018
Straßenschäden am ehemaligen Bahnhof in Freyenstein. Quelle: Privat
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Freyenstein

Schlaglöcher – gerade im Winter vergrößern sich vorhandene Exemplare oder es bilden sich neue. Besonders Frost macht dem Straßenkörper zu schaffen. Wasser dringt in Risse ein, gefriert und lässt Oberflächen bröckeln. Auch wenn der Januar sich bisher sehr mild zeigte: Straßenbeläge leiden dennoch sichtbar. Ein Beispiel ist die Freyensteiner Bahnhofstraße, vor allem im Bereich direkt vor dem ehemaligen Bahnhof. Eine Anwohnerin ärgert sich darüber, dass der Zustand des Straßenbelages immer stärker nachgibt und die Löcher größer werden, vor allem auch deshalb, weil es eine „Rallye-Strecke“ sei, auf der oft sehr schnell gefahren werde.

Bisher nicht auf der Liste

„In diesem Bereich waren uns bisher keine Schäden bekannt“, sagt dazu Stadt-Sprecher Jean Dibbert. Sie werden nun aber in eine Liste aufgenommen, die schadhafte Stellen zusammenfasst, damit diese vor Ort in Augenschein genommen werden. Im Fall der Bahnhofstraße und am ehemaligen Bahnhof soll das voraussichtlich Anfang nächster Woche geschehen. Dann erst kann darüber entschieden werden, wie mit der Situation umgegangen werden soll. In besonders akuten Fällen gibt es eine spezielle Mischung, mit der auch im Winter Schäden ausgebessert werden können. Ansonsten wird das Ganze ins Frühjahr verlegt, um sicher zu gehen, dass keine weiteren Frostschäden hinzukommen.

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Der Bauhof sei sehr viel unterwegs, um zunächst einmal Stellen aufzunehmen, an denen sich Schlaglöcher befinden, sagt Jean Dibbert. Darüber hinaus gibt es eine Vereinbarung mit den Ortsvorstehern in den Dörfern, die ebenfalls darauf abziele, dass Schlaglöcher der Stadt gemeldet werden. Nur so ist es möglich, ein umfassendes Bild von den Schäden zu bekommen und dann geeignete Reparaturarbeiten folgen zu lassen.

Aber auch Einwohner selbst können sich jederzeit an die Stadtverwaltung wenden, um Schäden auf Straßen zu melden.

Von Björn Wagener