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Ostprignitz-Ruppin Slowenische Botschafterin besichtigt Kronotex
Lokales Ostprignitz-Ruppin Slowenische Botschafterin besichtigt Kronotex
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00:55 18.10.2014
Den Besuchern wurde am Mittwoch beim Betriebsrundgang auch gezeigt, wie Laminatfußböden produziert werden.
Den Besuchern wurde am Mittwoch beim Betriebsrundgang auch gezeigt, wie Laminatfußböden produziert werden. Quelle: Uta Köhn
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Heiligengrabe

Brandenburg und Slowenien sind ähnlich groß. Die Holzwirtschaft ist wichtig für das Land, aber Holzprodukte gehören nicht zu jenen Produkten, die Slowenien nach Deutschland exportiert. Die Botschafterin wollte wissen, warum sich Krono in Heiligengrabe angesiedelt hat, wie der Betrieb so stark werden konnte und wo die Absatzmärkte sind. Holz sei derzeit in dem kleinen Balkanland billig, weil es im vorigen Winter mit einem Eisregen eine Katastrophe gab, und viel Bruch in den Wäldern liege.

Krono-Geschäftsführer Hendrik Hecht erläuterte, wie es dazu kam, dass das Heiligengraber Unternehmen sich überhaupt vor 21 Jahren in Heiligengrabe angesiedelt hat und zum sechstgrößten Industriebetrieb Brandenburgs (nach Umsatz) expandieren konnte. Unter anderem deshalb, weil der Rohstoff Holz in großer Menge und akzeptabler Nähe verfügbar war. Inzwischen haben sich allerdings einige weitere Industriebetriebe im Land angesiedelt, die ebenfalls Holz verarbeiten, was weitere Transportwege bedeutet. Das mache die Rohstoffbeschaffung teurer. "Schade, dass Slowenien so weit weg ist", bedauerte Botschafterin Marta Kos Marko. Für sie war es sehr interessant, zu sehen, wie sich nach dem Zusammenbruch des kommunistischen Regimes gerade in Brandenburg die Wirtschaft entwickelt hat. Ähnliche Voraussetzungen hatte vor 25 Jahren auch ihr kleines Land.

Der Heiligengraber Bürgermeister Holger Kippenhahn betonte, wie wichtig Kronotex für den Ort sei. Mindestens 500 weitere Arbeitsplätze in kleinen und mittleren Unternehmen existieren nur wegen dieses Werkes.

Von Uta Köhn

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